Johnossi „Gone Forever“ | Single-VÖ: 15.03.2013

Unverkennbar sie selbst, und doch jedes Mal ganz anders – so lässt sich die musikalische Entwicklung von Johnossi wohl am ehesten beschreiben. Wie wichtig für sie Erneuerung, Veränderungen und kreative Übergangszonen sind, hat sich das Duo schon mit dem Titel des vierten Studioalbums auf die Fahne geschrieben: „Transitions“. Zehn Tracks, die allesamt ganz deutlich ihren unverwechselbaren Stempel tragen, und doch findet sich auf „Transistions“ nichts, was man auch auf ihren früheren Alben hätte finden können. Die erste Single „Gone Forever“ verrät bereits, in welche Richtung Johnossi mit ihrer vierten LP aufbrechen: Sie machen

ordentlich Druck, aber auch eine Extraportion Keyboards darf dieses Mal nicht fehlen.

Schon mit ihren ersten beiden Alben haben Johnossi, also John Engelbert (Gesang, Gitarre) und Oskar „Ossi“ Bonde (Schlagzeug), eine massive Fanbase erobert, und auch die Kritiker wurden sofort hellhörig und sparten bei keinem Release mit Lob. Womöglich lag es sogar daran, dass sich Johnossi eben nicht angepasst, sondern von Anfang nur die Art von Sound gemacht haben, die ihnen gerade in den Sinn kam. Sowohl ihr gleichnamiges Debüt als auch der Nachfolger „All They Ever Wanted“ haben etwas Wildes, Spontanes, man hört sofort, dass sie quasi aus der Hüfte geschossen wurden – wenngleich in vollkommen unterschiedliche Richtungen. Mit „Mavericks“, Album #3, und der Single „What’s The Point“ stand für Johnossi dann der endgültige Durchbruch an, allerdings nicht nur kommerziell, denn auch künstlerisch war der Track abermals ein Sprung auf vollkommenes Neuland für die beiden. Ein Sprung, von dem das Publikum offensichtlich nicht genug bekommen konnte: 120 Shows, in deren Rahmen rund 375 000 Fans zu ihren Songs feierten. Kein Wunder, dass Johnossi schon seit Jahren als eine der besten und explosivsten Livebands gelten, die Europa zu bieten hat.

John Engelbert hatte aus ganz persönlichen Gründen große Hoffnungen in „Mavericks“ und die massive Tour danach gelegt: Er hatte sich gewünscht, durch die Arbeit daran endlich jene Last loszuwerden, die ihn davor lange Zeit bedrückt hatte. Sein Plan war es, sich mit dem Album aus einem persönlichen Tief herauszuholen.

Johnossi EPK

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