Janet Robin: Amerikanischer Singer-Songwriterin ließ neue CD von Johnny Cashs Sohn produzieren!

Sie spielte in der Live-Band von Lindsey Buckingham (Fleetwood Mac), Ex-Men At Work-Kopf Colin Hay (Hits: “Down Under”, “Who Can It Be Now?”) und Meredith Brooks (Hit: „Bitch“). Die Grundlagen für ihr enormes instrumentales Können legte Janet Robin (Gesang, Gitarren) bereits als Zehnjährige durch den Unterrichtsbesuch beim einflussreichen Saitenvirtuosen Randy Rhoads (Ex-Ozzy Osbourne). „Everything Has Changed“ (Hypertension Music, Vertrieb: Soulfood, VÖ: 8.2.2010), das aktuelle Album der US-Amerikanerin, wurde von dem renommierten Alternative-Country-Produzenten John Carter Cash betreut, Sohn des legendären Johnny Cash. Exzellente Referenzen also für die kalifornische Künstlerin, die unter anderem The Beatles, Eric Clapton, Jimi Hendrix, Led Zeppelin, Tom Petty, Django Reinhardt, Bruce Springsteen sowie Ann & Nancy Wilson (Heart) als maßgebliche Einflüsse nennt. Auf ihrer vierten Solo-CD seit 1998 hat sich für Janet Robin, getreu dem Albumtitel, tatsächlich alles verändert.

Entstand die vorausgegangene EP noch unter der Regie von David Bianco (John Hiatt, Mick Jagger) und dem für sie eher Genre-fremden Steve B. (Eminem), so pendelt ihr semiakustischer Singer-Songwriter-Sound diesmal zwischen rockig-voluminös („View From Above“) und folkloristisch-minimalistisch („Rumor“). Wie „Bow & Arrow“, „Everyone Falls In Love In Prague“ oder das eingängige „Clean Getaway“ sind die Lieder mehrheitlich im Midtempo-Bereich angesiedelt. Von der Reduktion auf die Essenz profitieren ihre neun betont atmosphärischen Eigenkompositionen ebenso, wie die beiden Coverversionen „Dream Baby“/Roy Orbison und „This Is Love“/PJ Harvey.

Gekrönt wird das Ganze vom transparent-dynamischen Klangbild das der herausragenden Spieltechnik der Begleitmusiker zu verdanken ist. Mit JR im Studio waren: Bassist Mark Winchester (Ex-Emmylou-Harris-Band, und -Brian Setzer Orchestra), Pianist/Keyboarder Tony Harrell (India.Arie, Art Garfunkel, Kris Kristofferson) sowie Schlagzeuger Jerry Roe, der sonst für den American-Idol-Teilnehmer David Archuleta auf Tournee trommelt.

Die Kritiker äußern sich begeistert über Janet Robins „stets eingängige, superbe Songs und ihr exzellentes instrumentales Handwerk“ (LA Weekly). Letzteres demonstriert sie in „CHR number 137“, einer Tour De Force auf der akustischen Sechssaitigen. Die Blondine ist, zumindest laut US-Folksängerin Michelle Shocked, „eine der weltbesten Gitarristinnen“!

Weblinks: www.janetrobin.com, www.myspace.com/janetrobinmusic, www.hypertension-music.com, www.soulfood-music.de

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