Hund trinkt Herrchen unter den Tisch

Herr Tischbein kommt mit viel „Sympathie“ VÖ: 18.03.2011

wenn wir an Wien denken, denken wir automatisch an Musik. Warum eigentlich? – Mozart ist ja nun doch schon einige Jährchen nicht mehr unter uns und Falco ist auch bereits vor einiger Zeit „Into the dark“ gegangen. Wobei, um genau zu sein war Mozart Salzburger, aber immerhin wurde seine Zauberflöte im „Theater an der Wien“ uraufgeführt. Auf dieser ehrenwerten Bühne begann auch die Karriere von Herrn Tischbein.

Herr Tischbein hat einen Hund. Einen bunten Hund, um genau zu sein. Pascal – der Hund ist durch youtube bereits eine ziemliche Persönlichkeit geworden. Das liegt aber nicht nur am sehr witzigen Video, in dem Pascal mitspielt, sondern auch an dem Song „Sympathie“, den Herr Tischbein singt.

in Lied im Stile der goldenen Zwanziger mit einer Prise Electro versprüht genau das, was sich jeder von uns heimlich wünscht: herrliche Unbeschwertheit.

Hinter der nahezu kindlichen Leichtigkeit und dem Pseudonym verbirgt sich Marcus Zbonek, ein Wiener Schauspieler, Buchautor und Werbetexter, den es nun nach einigen Umtriebigkeiten wieder zur Musik zieht. Der kreative Sympathisant wirkt überraschend ehrlich, wenn es darum geht, deutsche Texte in einem neuen Musikstil zu etablieren. Herr Tischbein will nicht um jeden Preis gefallen, er will Spaß beim Musikmachen und bei seinen Auftritten haben, und das bringt er mit „Sympathie“ erfrischend auf den Punkt.

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