Culcha Candela – Album „FLÄTRATE“ | VÖ 25.11.2011

Seitdem ihnen mit der Single „Hamma!“ im Jahr 2007 der endgültige Durchbruch gelang, haben sich Culcha Candela dauerhaft in der Top-Etage der deutschen Musikszene niedergelassen – und machen keinerlei Anstalten, diese in nächster Zeit wieder zu verlassen. In Zahlen liest sich das so: Insgesamt über 2,2 Millionen verkaufte Tonträger, alleine in den letzten fünf Jahren ein Platinalbum, drei Goldalben, eine Platin- und drei Goldsingles. Dazu konstant alle Singles in den Airplay-Top100, meistens sogar mehrere in den Top30 und eine davon in den Top5. Das ist – in Punkto Konstanz und Konsequenz – vielleicht die herausragende Erfolgsstory, die die deutsche Musiklandschaft in den letzten Jahren zu bieten hatte.

„Flätrate“ spielt gekonnt und ironisch mit der eigenen Kommerzialität, oszilliert zwischen gewaltigen Großraum-Dampfhämmern und fein-souligen Tunes zum hinhören, ist erwachsen und souverän, hat aber trotzdem den ungetrübten Fun-Faktor einer gelungenen Party. Voll auf die Zwölf, aber manchmal eben trotzdem nicht nur die kürzeste Strecke zwischen A und B. Das liegt natürlich auch an der seit Jahren immer noch großen musikalischen Diversität zwischen den Protagonisten und dem inzwischen bestens eingespielten Entstehungsprozess eines Culcha Albums (bitte nachschlagen unter: Entscheidungsfindung, basisdemokratische). Und so stehen treffsichere Top-10-Bretter wie „Hungry Eyes“, „Am Start“ oder „Dieses Gefühl“ auch einträchtig neben nachdenklichen und gefühlvollen Songs wie „Morgen Fliegen“ und „Big Fat Smile“. Funktioniert das? Ja, das funktioniert.

Weblink

www.culchacandela.de

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1 Kommentar

  1. Naja. Ich finde das Album schrecklich.

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