Cro „Raop“ Album-VÖ: 06.07.12 Chimperator/Groove Attack

WER?
„Wer hat wieder Bock auf’n Beat?“, fragt Cro forsch im Intro seines Debütalbums „Raop“. Und wer dürfte so keck sein, wenn nicht er? Cro, der entspannt und ohne Mühe mit „Easy“ einen der ersten großen Hits des Jahres geschrieben und produziert hat. Der mit seinen relaxten Texten und Ohrwurm-Hooks den Spaß zurück gebracht hat in die Rapmusik. Der Cro, den Jan Delay „die Zukunft des deutschen HipHop“ genannt hat. Wer sonst?

WOHER?
Wenn man wie Cro alias Carlo in einem Stuttgarter Vorort aufwächst, dann ist die Jugend nicht besonders schwierig, gefährlich oder aufregend. Eher vielleicht ein wenig fad. Und aus Langeweile und Spaß gründet Carlo mit ein paar Freunden Black Box Records. Ein Kellerraum wird zum Studio, als Mikro muss ein umfunktionierter Kopfhörer herhalten. Seinen ersten Song schreibt Carlo – wie sollte es anders sein – für ein Mädchen, in das er zu der Zeit so richtig verknallt ist. „Die hat den Song aber leider nie gehört“, erinnert er sich.

Musik verbindet Carlos Familie, der Vater brachte ihm die Altmeister des Rock näher, die Mutter zeigte ihm das Klavier spielen. „Und von meinem Bruder habe ich zumindest so viele Gitarrenakkorde erklärt bekommen, dass die Mädchen es am Lagerfeuer total romantisch finden“, grinst er. Carlo entdeckt ein weiteres Talent, das Zeichnen und Gestalten. Um sein Taschengeld aufzubessern, verkauft er selbstdesignte Shirts auf dem Pausenhof. Carlo macht eine Ausbildung zum Mediengestalter, arbeitet bei einer Stuttgarter Zeitung als Cartoonist. In der Freizeit startet er sein eigenes kleines Modelabel, vertreibt selbstgestaltete und -bedruckte Shirts.

Rap ist zu dieser Zeit nur ein Hobby. Noch unter dem Namen Lyr1c nimmt er sein erstes Mixtape „Trash“ auf. Es folgt der erste Auftritt in der Heimatstadt Stuttgart. „Ich stand vor 300 Leuten, die total ausgeflippt sind. Da dachte ich mir: Wenn das so weitergeht, hör ich nie wieder damit auf“. Und es geht so weiter. Carlo nennt sich jetzt Cro und veröffentlicht Anfang 2011 im Internet sein zweites Mixtape „Meine Musik“ zum Download. Welches Talent in dem Jungen steckt, hört auch KAAS vom Stuttgarter Indielabel Chimperator und startet via Twitter eine Suchaktion nach dem Ausnahmerapper. Und wie das so ist, kennt jemand jemanden, der jemanden kennt…

WOHIN?
Cro bleibt entspannt. Er hat sich so viel Zeit für dieses erste Album genommen, wie er braucht. Sogar die Tour mit Casper hat er dafür sausen lassen. Er ist wieder zu seiner Mutter gezogen und hat sich dort im Keller einen Aufnahmeraum eingerichtet. Zurück zum Anfang, so wie damals, als die Reise begann. Genau dort, inmitten der Unbeschwertheit und dem entspannten In-den-Tag-Leben, ist „Raop“ entstanden.

„Raop“ [rae:op] ist seine Kreation, ein Kunstwort, das sich aus den Worten Rap und Pop zusammensetzt. Die Zusammenführung von Cros ganz eigener Definition von HipHop mit eingängigen Popsounds; dem verpeilten Collegerap von Mac Miller oder Wiz Khalifa mit den Hits aus der Indie-Disco und dem Rock der Eltern. Und mittendrin: Cro, der auf seine ganz eigene Art rappt, singt, summt – unbeschwert, aber nie unüberlegt.

Zieht Carlo seine Maske auf, wird er vom netten Jungen aus der Nachbarschaft zur Hitmaschine. Ein rotziger Beat, der sofort ins Bein geht, Cros eigensinnige Art zu rappen – und dann dieser Moment, wenn sich der Refrain einfach so ins Ohr schleicht: das ist das „Raop“-Geheimrezept. Cro hat die Melodien zum Mitsummen und die Texte zum Mitsingen. Er schafft alles gleichzeitig: die Mädels um den Finger zu wickeln, mit ihren Freunden auf guten Kumpel zu machen und gleichzeitig auch noch schwere Themen wundervoll leicht zu verpacken.

Wie kein anderer verkörpert der King Of Raop die Gefühle einer Generation der Anfang 20-jährigen. „Raop“ ist: Youtube-Flackern, Tumblr, Sex, Liebe, Herzschmerz, Freiheit, leben, leiden, cool sein, sich selbst in Frage stellen, auf alles scheißen, nach vorne gucken, weitermachen.

„Raop“ ist der Soundtrack für den Sommer, für das zusammen Abhängen und die besten Freunde der Welt, für die erste große Liebe und für die erste große Trennung. Die Musik für den Ausflug an den See, das erste Mal, den letzten Kuss, den Abschied ins Ungewisse. Für die Tage, von denen man erst hinterher merkt, wie toll sie eigentlich waren. Ein Album, um damit seine Jugend zu verschwenden.

„Road to Raop Festival Tour“

22.06. Wohlen – Touch the Air
29.06. Osterburg – Made in Germany
30.06. Bonn – Jan Delay Support
05.07. Ferropolis – Splash! Festival
06.07. Hamburg – Campus Open AIR
14.07. Stuttgart – HipHop Open
15.07. Mgladbach – Horst
28.07. Großefehn/Ostfriesland – Omas Teich
29.07. Paaren/Glien – Greenville Festival
09.08. Feldkirch – Poolbar Festival
17.08. Wirges – Spack
21-22.09. Hamburg – Reeperbahn

Cro „Raop Tour 2012“
Herbsttour ist bereits fast auverkauft!

01.10.12 Saarbrücken – Garage
02.10.12 Köln – E Werk
03.10.12 Köln – Live Music Hall
04.10.12 Dortmund – FZW
06.10.12 Münster – Skaters Palace
07.10.12 Hannover – Capitol
08.10.12 Herford – Club X
10.10.12 Bremen – Schlachthof
11.10.12 Kiel – Max
12.10.12 Flensburg – Max
13.10.12 Rostock – Zwischenbau
15.10.12 Frankfurt -St. Peter Kirche
16.10.12 Kassel – Musiktheater
17.10.12 Fulda – Kreuz
18.10.12 Heidelberg – Halle02
20.10.12 Freiburg – Haus der Jugend
21.10.12 München – Muffathalle
22.10.12 Erlangen – E-Werk
23.10.12 A-Salzburg – Rockhaus
24.10.12 A-Wien – Flex
25.10.12 A-Graz – PPC
26.10.12 A-St. Pölten – Warehouse
27.10.12 Würzburg – Posthallen
28.10.12 Konstanz – Blechnerei
30.10.12 CH-Zürich – Dynamo
31.10.12 Augsburg – Kantine
01.11.12 Leipzig – Werk 2
02.11.12 Magdeburg – Festung Mark
03.11.12 Dresden – Strasse E
04.11.12 Erfurt – Centrum
06.11.12 Stuttgart – LKA
07.11.12 Stuttgart – LKA

Weblink

www.cromusik.info

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