Anthony Thet – Debütalbum "Gentlemental" | VÖ: 10. Mai 2013

Anthony Thet bezeichnet sich gerne als “gentlemental”, so heißt auch seine erste Single und sogar das Album – die geschmeidige Schnittmenge aus “Gentleman” und “sentimental”. “Dieser Begriff verkörpert meine Musik wie meine Art zu leben”, erklärt der gebürtige Erfurter, der seit 1988 in Berlin lebt, “er hat etwas mit Robert Palmer zu tun, meinem großen Vorbild – auch er verstand es stets, in der Öffentlichkeit zu strahlen.”

Anthony steht gerne in der Öffentlichkeit, er liebt die große Bühne mit all ihren Lichtern und visuellen Inszenierungen. Dass er gerne edlen Zwirn und viel Schmuck trägt, ist nicht als Eitelkeit misszuverstehen, sondern trägt einer sympathisch-unschuldigen Schwäche für alles was glänzt und glitzert Rechnung. “Das, was ich trage”, sagt Thet, “macht mich allerdings nicht zu einem anderen Menschen. Bühnenkleidung ist für mich wie eine Art ‘Superman-Kostüm’.

Musikalisch fühlt Anthony sich ganz in der Tradition von Weltstars wie Michael Jackson oder Robert Palmer. “Das ist Soul, was ich fabriziere, allerdings rockig anmutend und durchaus auch mal mit einer Prise 90-er-HipHop versehen”, definiert Thet seine Arbeit. “Die 1990-er bilden die Ära, die mich am meisten geprägt hat. Meine Musik ist ‘90-er mit Session- Charakter’. Zudem bin ich ein ‘singender Gitarrist, der komponiert’, das heißt: Ich schreibe die meisten Texte selbst und etwa fünf oder sechs Melodien meines Albums sind auch von mir verfasst. Den Rest machen Soul-Klassiker aus, die allerdings nicht sofort als solche zu erkennen sind, da in neuem Gewand. ‘Think’ von Aretha Franklin etwa oder ‘Nutbush City Limits’ von Ike & Tina Turner.

„Mein Album hat viel damit zu tun, die Luft von damals zu atmen, aber diese Luft zugleich nach 2013 zu transportieren. Insbesondere die Aufarbeitung alter Klassiker soll die damaligen Künstler praktisch neben mir auf der heutigen Bühne stehen lassen. Das Publikum soll nicht mehr unterscheiden können, was ein neuer Song von mir, bzw. ein alter Song von damals ist. Viele werden neue Songs hören, aber später merken, dass es sich um einen Klassiker handelt. Kurze Zeit später werden sie versuchen, zu überlegen,

um welchen Klassiker es sich beim nächsten Song handeln könnte, aber feststellen, dass es eine Eigenkomposition von mir ist, aber es klingt wie ein Hit von einst.“

Was Thet´s Eltern stark miteinander verband, war die Liebe zur Musik – Papa Thet ist von Beruf Cellist. So war es nur eine Frage der Zeit, bis er vom Virus der klingenden Töne infiziert wurde – “ich war gerade mal 6”, erinnert sich Anthony, “als ich für zwei Jahre Klavierunterricht bekam. Mit 12 wechselte ich zur Gitarre, weil mir dieses Instrument einfach näher ist als ein klobiges Piano. Mit 17 war ich auf meinem Instrument gut genug, dass ich zwei Mal im Monat in einem Berliner Club namens “ACUD” zu den “Blue Monday”-Jam-Sessions angerückt bin und dort mit ständig wechselnden Mitstreitern drauflos gespielt habe. Diese Sessions dauerten immer bis 4 oder 5 Uhr morgens, beim ersten Tageslicht bin ich nach Hause geschlichen, habe zwei Stunden geschlafen, um danach in den Unterricht zu gehen.”

2005 machte Anthony Thet seine ersten Erfahrungen als Profi- Musiker beim Potsdamer Theater. In dieser Zeit beschloss er endgültig, dass er in naher Zukunft von der Musik leben wollte. Schritt für Schritt näherte Anthony sich der Realisierung seines Traums an: Er wurde Live-Gitarrist bei Annette Humpe und Adel Tawil alias Ich Ich, danach gründete er seine eigene Band Asher Lane, deren Single New Days in über 90 Ländern lief, tourte viel durch Portugal und Griechenland, wo das Quintett bis heute eine treue Anhängerschaft hat. Insgesamt drei Alben wurden bis dato aufgenommen, eines davon schaffte es gar in die portugiesischen Top 20.

Am 29. April 2013 erscheint die Single „Gentlemental“ und ist zugleich Vorbote des gleichnamigen Debütalbums „Gentlemental“, welches ab 10. Mai 2013 im Handel erhältlich ist.

Video zur Single „Gentlemental“

EPK Anthony Thet

Weblink

www.anthonythet.de

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