Alexander Knappe – „Weil ich wieder zu bin“ (Single-VÖ: 29.06.12)

Mut ist das Leitmotiv von Alexander Knappe. Sowohl in der Musik, wie auch im Leben. Mut zum Wahrnehmen der Chancen im Scheitern. Mut, zu sich selbst zu stehen. Und es geht um Liebe. Liebe und Vertrauen, um keine Chance, die das Experiment Leben bietet, ungenutzt zu lassen. Liebe für das was einem wichtig ist. Liebe zur Musik, um Songs schreiben zu können, die Mut machen.

Alexander Knappe, Jahrgang 1985, wächst in Cottbus auf. Die Eltern trennen sich am Tag der Einschulung, als älterer Spross hat er Vorbildfunktion für den jüngeren Bruder. Sport nimmt den Druck, schafft Selbstwertgefühl. Zuerst Leichtathletik in der Trainingsgruppe mit Robert Harting, dem späteren, zweimaligen Weltmeister. Dann Fußball in der Jugend-Gruppe von Energie Cottbus. Scouts von Hertha BSC werden aufmerksam, holen den 13-jährigen Knappe auf die Sportschule nach Berlin. Er singt während Klassenfahrten für seine Mitschüler Songs von: Usher und Xavier. Die ersten Kassettenaufnahmen von Cover-Songs. Kreuzbandriss mit 18, der Traum von der Profifußballkarriere platzt, das Abi auch. Knappe fährt nach Cottbus, nimmt spontan am Sänger-Casting eines lokalen Radiosenders teil und gewinnt.

„Ich habe mich verändert, als Mensch und als Musiker. Heute will ich nicht mehr nur Musiker sein, heute kann ich Musiker sein. Ich will auf der Bühne stehen und zeigen wer ich bin, weil ich inzwischen weiß, wer ich bin“, sagt Alexander Knappe. Er will nicht der neue Xavier sein, nicht der neue Poisel, er will er sein. Fast mutet es paradox an, dass er mit Leichtigkeit in seine Songs führt, aus ihnen kurzweilige, intime Momente macht, während er aus den Tiefen seiner Seele schöpft. Wie in „Weil ich wieder Zuhause bin“, das Knappes Heimkehr-Gefühl bildlich, poetisch darstellt. Der Song darf durchaus als Grundton von „Zweimal bis Unendlich“ verstanden werden, denn Alexander Knappe ist heimgekehrt, zu sich selbst.

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