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	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; Jazz/World</title>
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	<description>News &#124; Reviews &#124; Videos &#124; Gewinnspiele</description>
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		<title>Kritik &#124; Lyambiko sings Gershwin von &#8220;Lyambiko&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 09:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz/World]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lyambiko]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Jazz-Sängerin des Jahres 2011
„Lyambiko sings Gershwin“ heißt das neue viel versprechende Album einer der großen deutschen Jazzsängerinnen. Und bereits jetzt wird die Thüringerin dafür in den höchsten Tönen gelobt. Kein Wunder, ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/jazz/kritik-lyambiko-sings-gershwin-von-lyambiko/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Lyambiko_Sings_Gershwin_Cover_400px.jpg" rel="lightbox[11508]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11509" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Lyambiko_Sings_Gershwin_Cover_400px-200x178.jpg" alt="" width="200" height="178" /></a>Die Jazz-Sängerin des Jahres 2011</p>
<p>„Lyambiko sings Gershwin“ heißt das neue viel versprechende Album einer der großen deutschen Jazzsängerinnen. Und bereits jetzt wird die Thüringerin dafür in den höchsten Tönen gelobt. Kein Wunder, denn sie hat 2011 den ECHO Jazz in der Kategorie „Sängerin der Jahres“ gewonnen.</p>
<p>Auf ihrem neuen Album kleidet LYAMBIKO bekannte und unbekannte Gershwin Lieder in ein swingendes Gewand. Überzeugend zeigt sich hierbei ihre warme, schon fast schnurrende Stimme mit Wiedererkennungswert. Zusammen mit ihrer Band, bestehend aus Heinrich Koebberling (Drums), Robin Draganic (Double Bass) und Marque Lowenthal (Grand Piano), schafft sie es der Broadway Legende Gershwin ein würdiges Denkmal zu setzten. Das setzt sich zusammen aus großen Musicalhits neu interpretiert. Nicht bloß gecovert, sondern einschlägig studiert. Dabei folgt LYAMBIKO einer Reihe großer Jazzlegenden wie etwa Ella Fitzgerald oder Frank Sinatra, die viele Jahre zuvor Gershwin-Interpretationen gesungen haben. Dabei stehen Lyambikos Interpretationen denen der großen Jazzlegenden in nichts nach.</p>
<p>„Ich wollte nicht unbedingt nur die Gershwin-Hits machen, die jeder kennt, sondern eben auch Sachen, die man noch nicht so gehört hat.“, so die Künstlerin. Und doch dürfen Hits wie „I got rhythm“ oder „Summertime“ nicht fehlen. Den letzteren „Porgy and Bess“ Klassiker versteht die Band durch eine bezaubernde Interpretation ein sensationelles Gefühl zu geben. Die summende Sommerstimmung kommt dabei neben den tragischen Momenten sehr gut zum Vorschein.</p>
<p>„Lyambiko sings Gershwin“ ist nicht nur ein Werk zum hinhören, sondern vor allem zum Miterleben unterschiedlicher Stimmungen, die von der vierköpfigen Jazzband leidenschaftlich interpretiert und dargestellt werden.</p>
<p><strong>LYAMBIKO on Tour:</strong></p>
<p>10.02.12 Halle, Women in Jazz<br />
22.02.12 Eisleben, Landesbühne Sachsen-Anhalt<br />
23.02.12 Hamburg, St. Nikolai Kirche<br />
24.02.12 Berlin, Passionskirche<br />
25.02.12 Plauen, Malzhaus<br />
26.02.12 Dresden, Societätstheater<br />
28.02.12 Kiel, Kulturforum<br />
29.02.12 Burgdorf, Kulturverein SCENA<br />
01.03.12 Mainz, Frankfurter Hof<br />
02.03.12 Lörrach, Jazzclub<br />
03.03.12 Buchs (CH), Fabriggli<br />
04.03.12 Zürich (CH), Moods im Schiffbau<br />
06.03.12 Regensburg, Leerer Beutel<br />
07.03.12 Wetzlar, Franzis<br />
08.03.12 Bochum, Christuskirche<br />
10.03.12 Langenau<br />
11.03.12 Bonn, Harmonie<br />
12.03.12 Illingen, Illipse<br />
13.03.12 Düsseldorf, Zakk<br />
14.03.12 Trier, Casino am Kornmarkt<br />
15.03.12 Aschaffenburg, Colos-Saal<br />
17.03.12 München, Allerheiligen-Hofkirche<br />
19.03.12 Bruneck (I), Stadttheater<br />
21.03.12 Frick (CH), Monti<br />
28.03.12 Thun (CH), Seepark<br />
29.03.12 Schaffhausen (CH), Kammgarn<br />
30.03.12 Stuttgart, BIX</p>
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		<title>Kritik &#124; Black Orchid von &#8220;Malia&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz/World]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[malia]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/19248.jpg" rel="lightbox[11336]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11337" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/19248-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Bei dem Wort Cover-Album verdrehen inzwischen viele Musikfans genervt die Augen. Ganz das Gegenteil ist ein Tribute-Album wie “Black Orchid“ von der Sängerin Malia. Ihr neuestes Werk ist ganz und gar ihrem 2003 verstorbenen Idol Nina Simone gewidmet. Nina Simone war eine Sängerin und Pianistin aus den amerikanischen Süd-Staaten, die hauptsächlich die Stilrichtung “Black Classical Music“ spielte. Wie viele andere Künstler dieser Zeit verabscheute die 1933 geborene Nina Simone den Begriff Jazz, da er für die meisten weißen Amerikaner ein Synonym für Dreck oder schwarz war. So konnte sie auch ihre Ausbildung vermutlich wegen rassistischer Vorurteile nicht wie gewünscht am Curtis Institute of Music in Philadelphia beenden, sondern kam über eine Stelle als Klavierlehrerin zum Gesang. Ende der 1950er Jahre begann ihr Aufstieg zur, wie ihre Fans sie nannten, Hohepriesterin des Soul. Zudem war sie eine aktive Unterstützerin der Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King und schrieb viele Titel über Rassismus, die voll waren von Wut und Kraft.</p>
<p>Malia als Kind einer schwarzen Mutter und eines weißen Vaters wuchs als gemischtrassiges Kind in der britischen Kolonie Malawi auf. Ihre Kindheit war geprägt von eben diesem Rassismus und der familiären Abschottung nach außen. Dies änderte sich erst, als Malia mit 14 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern nach London zog. Dort arbeitete sie später in einem Jazz-Restaurant und kam mit dieser Art Musik in Kontakt, die sie seitdem nicht mehr los lässt. Vor “Black Orchid“ veröffentlichte sie von 2002 bis 2007 bereits die drei Alben “Yellow Daffodils“, “ Echoes Of Dreams“ und “ Young Bones“, die bei den Kritikern hervorragend ankamen.</p>
<p>Die Songs von “Black Orchid“ bewahren einerseits die ursprünglichen Melodien von Nina Simone. Andererseits interpretiert Malia die Songs durch ihre eigene Sichtweise neu und haucht ihnen so ein zweites Mal Leben ein. Das gefühlvolle Balladenalbum beginnt mit “My Baby Just Cares For Me“. Darin drückt Malia das Gefühl aus, wie es ist, geliebt zu werden. “Don’t Explain“ geht ebenso wie “Baltimore“ mit seiner Intensität extrem unter die Haut und verursacht einfach nur Gänsehaut. Ein Welthit von Nina Simone war “Feeling Good“, von dem es außer hier von Malia auch noch weitere Cover-Versionen gibt wie etwa die von Michael Buble. Die Erfahrung von schwarzen Frauen in der Welt der Weißen erzählt “Four Women“. Weitere Highlights des Albums sind “If You Go Away“ und “Wild Is The Wind”.</p>
<p>Das zu keiner Zeit laute Album “Black Orchid“ transportiert eine Melancholie und teilweise auch eine leichte Schwermütigkeit, die perfekt für kalte Wintertage ist, um es sich bei dieser Musik vor dem brennenden Kamin gemütlich zu machen.</p>
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		<title>Kritik &#124; Stage Whisper von &#8220;Charlotte Gainsbourg&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Chanson]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz/World]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Gainsbourg]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Charlotte_Gainsbourg_Stage_Whisper_Album_Cover1.jpg" rel="lightbox[11051]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11052" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Charlotte_Gainsbourg_Stage_Whisper_Album_Cover1-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Als Tochter der britischen Schauspielerin Jane Birkin und des französischen Sängers Serge Gainsbourg hatte es Charlotte Gainsbourg sicher nicht immer leicht im Kindergarten (falls sie dort überhaupt war). Schon gar nicht in der Schule. Überhaupt: Überall, wo sie aufgeschlagen ist, musste sie sich beweisen. Und zwar doppelt. Schon mit 13 hat sie mit dem Schauspielern angefangen, privilegiert durch ihren Nachnamen und die Bekannheit ihrer exzentrischen Eltern. Dadurch hatte sie allerdings irgendwie immer ein schlechtes Gewissen und war der Meinung, sie hätte nicht hart genug für ihren Erfolg arbeiten müssen. Schließlich waren ihre Eltern wohlhabend und den Druck, die Miete oder Rechnungen zahlen zu müssen, kannte sie nicht.</p>
<p>Dennoch: Schon mit 15 hat Charlotte den César als beste Nebendarstellerin bekommen. Sie war in Filmen wie &#8220;Jane Eyre&#8221;, &#8220;21 Gramm&#8221; und &#8220;Antichrist&#8221; (dafür gab es die Goldene Palme in Cannes) zu sehen und stand unlängst erneut für Lars von Trier in &#8220;Melancholia&#8221; vor der Kamera. Trotz all der positiven Kritik hat sie aber ein relativ gespaltenes Verhältnis zu ihrer Arbeit und durchaus Versagensängste. Vielleicht war das auch der ausschlaggebende Grund, warum sie sich in den vergangenen Jahren verstärkt der Musik zugewandt hat.</p>
<p>Bereits 1984 stand sie erstmals am Mikrofon, gemeinsam mit ihrem Vater Serge. Später steuerte sie dann Titelsongs zu den Filmen &#8220;Charlotte For Ever&#8221;, &#8220;Love, etc.&#8221; oder &#8220;L’un reste, l’autre part&#8221; bei. Ihr erstes Album &#8220;5:55&#8243; erschien bereits 2006, 2009 folgte &#8220;IRM&#8221;. Nun meldet sich Charlotte Gainsbourg mit einem neuen Werk zurück: &#8220;Stage Whisper&#8221;. Das Doppelalbum enthält insgesamt 18 Titel, sieben unveröffentlichte Studio- sowie elf Live-Aufnahmen, und gleicht, neben der DVD-Dokumenation, wirklich einem musikalischen Flüstern. Wer die bezaubernde Künstlerin auf ihrer Tour zu IRM, der allerersten in ihrer Karriere, erleben durfte, wird wissen, dass da sehr viel mehr dahintersteckt, als einfach nur ein Live-Album mit ein paar unveröffentlichten B-Seiten ihres 2010er Erfolgsalbums.</p>
<p>Aufgenommen hat sie ihr neues Album mit keinem Geringeren als Beck Hansen. Die Verkörperung des Indierock war nicht nur als Produzent tätig, sondern auch als Songwriter und Komponist. Gemeinsam haben die beiden viel experimentiert und mit dem zweiten Teil des Doppelalbums eine facettenreiche Arbeit abgeliefert. Natürlich präsentiert &#8220;Stage Whisper&#8221; mit CD1 aber auch Charlottes Welttournee im vergangenen Jahr.</p>
<p>Dennoch haben sich die Prioritäten für Charlotte geändert. Im Vordergrund steht für die dreifache Mutter derzeit die Familie. Neben Mode, Filmen und eben der Musik, versucht sie sich viel Zeit für ihre Kinder zu nehmen. Man darf schließlich nicht vergessen, dass sie mittlerweile auch schon die 40 überschritten hat. In Bezug auf ihr nächstes Projekt hat sie aber bereits verraten, dass es wohl wieder eine Zusammenarbeit mit Lars von Trier werden wird. Sie denkt aber auch bereits an ein neues Album und will sich von der Musik keinsfalls abwenden.</p>
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		<title>Kritik &#124; O.S.T. &#8211; Rubbeldiekatz</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 08:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz/World]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[Soundtracks]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/34465965z.jpg" rel="lightbox[10745]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10746" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/34465965z-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>2011 scheint das Jahr des Matthias Schweighöfer zu sein. Mit &#8220;What A Man&#8221; hat er seine erste Regiearbeit vorgestellt, ist deutschlandweit durchs Kinos getourt und als Wetteinsatz auch gern mal nur mit einem Schlüpfer auf dem Leib durch das Brandenburger Tor gerannt. Außerdem war er in den Musikvideos &#8220;Eisener Steg&#8221; von Philipp Poisel und &#8220;New Age&#8221; von Marlon Roudette zu sehen. Doch damit noch nicht genug. Das Erfolgsjahr rundert Matthias jetzt passend ab, und zwar mit dem Film &#8220;Rubbeldiekatz&#8221;. Diesmal wieder VOR der Kamera, unter der Regie von Detlev Buck.</p>
<p>Die Story erinnert dabei sehr an &#8220;Tootsie&#8221; mit Dustin Hoffman, einem Klassiker aus dem Jahr 1982: Alexander Honk (Schweighöfer) versucht sich erfolglos als Schauspieler und spielt im lokalen Theater regelmäßig in einer Frauenrolle. Das reicht ihm allerdings nicht, er will nach Hollywood und groß rauskommen. Um das zu erreichen, nimmt er, als Frau verkleidet, am Casting für eine Produktion über die Nazi-Zeit teil und wird als Alexandra promt eingestellt. Dumm nur, dass er im Film eine lesbische Beziehung zu Schauspielkollegin Sarah (Alexandra Maria Lara) hat und sich direkt in sie verliebt. Vollkomene Verwirrung und Chaos sind vorprogrammiert.</p>
<p>Um diese Geschichte passend zu untermalen, muss natürlich auch der richtige Soundtrack her. Und der wartet mit einer 22 Titel-starken Tracklist auf. Darauf sind nicht nur instrumentale Parts von Enis Rotthoff zu finden, sondern auch jede Menge Künstler. Der grandiose Jonathan Jeremiah ist mit &#8220;Heart of Stone&#8221; vertreten, Pigeon John mit &#8220;The Bomb&#8221;, Caro Emerald mit &#8220;That Man&#8221; und &#8220;You Don&#8217;t Love Me&#8221;. Zu finden sind auf der Scheibe auch The BossHoss &amp; Nena feat. &#8220;Rubbeldiekatz&#8221; (Detlev Buck, Matthias Schweighöfer, Denis Moschitto, Maximilian Brückner und Alexandra Maria Lara) mit einem Cover des Songs &#8220;L.O.V.E.&#8221; von Nat King Cole, Monta mit &#8220;I&#8217;m Sorry&#8221; und Rea Garvey mit &#8220;Strangers In The Night&#8221;. Der Großteil der Songs ist im Stil der 20er und 30er Jahre angelegt, passend zur Zeit, in welcher der Film spielt.</p>
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		<title>Kritik &#124; That Man [Single] von &#8220;Caro Emerald&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 14:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz/World]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Swing]]></category>
		<category><![CDATA[Caro Emerald]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es eine Königin des Retro-Stils gibt, dann ist das ganz sicher Caro Emerald. Mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Jazz, Swing und Chanson bringt sie den Glamour der 40er ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/jazz/kritik-that-man-single-von-caro-emerald/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/caro-emerald-that-man.jpg" rel="lightbox[10515]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10516" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/caro-emerald-that-man-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Wenn es eine Königin des Retro-Stils gibt, dann ist das ganz sicher Caro Emerald. Mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Jazz, Swing und Chanson bringt sie den Glamour der 40er und 50er Jahre zurück und macht ihn auch noch tanzbar. Bereits mit &#8220;A Night Like This&#8221; konnte sie das beweisen, jetzt mischt sie mit ihrer neuen Single &#8220;That Man&#8221;, die auch auf dem Soundtrack zu der deutschen Komödie &#8220;RUBBERDIEKATZ&#8221; (VÖ: 15.12) zu finden ist, erneut die Charts auf und bietet praktisch Vintage in musikalischer Form.</p>
<p>Damit ist Caro Amerald nicht nur in ihrer Heimat, in den Niederlanden, erfolgreich, sondern weltweit. Man würde sich sogar fast wünschen, dass die ganze Welt Schwarz-Weiß wäre, denn dann würden Miss Emerald und ihre Musik noch besser in das Gesamtbild passen. Auf dem Soundtrack zu &#8220;RUBBELDIEKATZ&#8221; ist &#8220;That Man&#8221; auf jeden Fall ein echtes Highlight und befindet sich in Gesellschaft etlicher ähnlich arrangierter Nummern. Der Song erzählt von einer Frau, die sich unsterblich verliebt hat und einem Mann vollkommen verfallen ist. &#8220;A little Gable, some Astaire&#8221;, so beschreibt sie ihr Herzblatt. Erst am Ende der Nummer ist der Besagte dann zu hören und macht klar, dass auch er mehr als nur Freundschaft will.</p>
<p>Ein schönes Happy End für einen Song, der wunderbar mitreißend ist und die Welt einfach ein bisschen schöner bzw. beschwingter macht. Caro Emerald ist es erneut gelungen, einen catchy Ohrwurm zu kreieren, der auch live seine Wirkung nicht verfehlt. Mit ganz viel Gefühl, Verve und einer tollen Stimme. Die Single &#8220;That Man&#8221; ist seit dem 2. Dezember zu haben.</p>
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		<title>Kritik &#124; En mi piel von &#8220;Buika&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz/World]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Soul/R&B]]></category>
		<category><![CDATA[buika]]></category>

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		<description><![CDATA[Melancholischer und tiefsinniger geht es fast nicht mehr. Das denkt man wenn man den ersten Tönen des neuen Albums von Buika lauscht. Aber „En mi piel“ ist mehr als sehr ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/jazz/kritik-en-mi-piel-von-buika/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Buika_En_Mi_Piel_CDCover400x385.jpg" rel="lightbox[10558]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10559" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Buika_En_Mi_Piel_CDCover400x385-200x179.jpg" alt="" width="200" height="179" /></a>Melancholischer und tiefsinniger geht es fast nicht mehr. Das denkt man wenn man den ersten Tönen des neuen Albums von Buika lauscht. Aber „En mi piel“ ist mehr als sehr langsame verträumte Musik. Schon bei dem zweiten Song „Se me hizo Facil“ kommt uns eine Mischung aus Salsa und Jazz zu Ohren und begeistert das Tanzbein, sowie das Rhythmus-liebende Herz. Und das hüpft auch immer höher, denn an Tanzgelegenheiten lässt diese Scheibe fast nichts aus.</p>
<p>Buika ist eine spanische Sängerin, Komponistin und auch Schauspielerin, deren Wurzeln in Äquatorialguinea liegen. „En mi piel“ ist bereits das achte Album und in Form eines Greatest Hits Album. Denn Buika macht ja nicht erst seit gestern Musik. 2005 veröffentlichte sie das erste Album „Buika“ und 2008 war sie sogar mit der Scheibe „Niña de Fuego&#8221; für den Latin Grammy Award für das Album des Jahres nominiert. Ihre Musik ist eine Mischung aus Flamenco, gemischt mit Soul, Jazz und Funk. Außerdem singt sie copla andaluza, eine Form alter spanischer Volksmusik vorwiegend aus den 40er-Jahren.</p>
<p>Und woher kennen wir sie vielleicht noch? In dem neuen Thriller von Pedro Almodóvar „Le Piel que habito“ („Die Haut in der ich wohne“) kann man der souligen Stimme von Buika gleich zweimal lauschen und sie noch als Schauspielerin erleben. Und so wissen wir jetzt auch, dass der Titel des Albums „In meiner Haut“ bedeutet. Und in dieser Haut schlummert eine musikalische Seele die die lateinamerikanische Musik nicht besser verkörpern könnte. Wir bekommen mediterrane und zügellose Gitarrenklänge, heiße lateinamerikanische Tanzrhythmen, urigen Jazz und sanfte Balladen gesungen von einer der tiefsinnigsten Stimmen die man je gehört hat.</p>
<p>Dieses Album ist ein wahrer Schatz, und auch noch eine Doppel-CD! Lateinamerika pur und gleichzeitig auch Jazz wie man ihn nur aus verruchten Kellern kennt!</p>
<p><strong>Buika &#8220;En Mi Piel&#8221; &#8211; Official Video:</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/YQdGSa-x2rw" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Kritik &#124; Christmas von &#8220;Michael Bublé&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 12:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/jazz/kritik-christmas-von-michael-buble/attachment/michael_buble_christmas/" rel="attachment wp-att-9946"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9946" title="" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Michael_Buble_Christmas-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Kaum zu glauben, aber nachdem sich in den Supermärkten bereits Adventskalender, Weihnachtsmänner und Dominosteine stapeln, wird nun auch musikalisch die Weihnachtszeit eingeläutet. Und zwar von einem, der dieses Fest über alle Maßen liebt: Michael Bublé. Der Kanadier ist in diesem Jahr einer der Ersten, denn schon seit dem 28. Oktober steht sein verschneites Album&#8221;Christmas&#8221; in den Läden und soll in Stimmung bringen. Seit Juli hat er daran gemeinsam mit  David Foster, Bob Rock und Humberto Gatica gearbeitet. Entstanden sind 15 Songs plus Bonus Track, bei denen er u.a. von Shania Twain und The Puppini Sisters unterstützt wird.</p>
<p>Beim Thema Weihnachtssongs verdrehen allerdings viele Jahr für Jahr die Augen. Denn pünktlich zu Weihnachten wird wieder die ewig durchgekaute Liederkiste geöffnet und Radiostationen bringen typische, aber auch längst überhörte Lieder in Dauerrotation. Davon wollte sich Michael Bublé abheben, das schafft er aber leider nicht zu 100 Prozent. Denn zugegeben &#8211; die Erwartungen an sein erstes Weihnachtsalbum waren groß. Man ist swingende und groovende Arrangements von dem 3-fachen Grammy-Gewinner gewohnt. Abwechslungsreiche Song-Zusammenstellungen und besonders traumhafte Balladen.</p>
<p>Auf &#8220;Christmas&#8221; gelingt dem 36-Jährigen der Spagat zwischen Jazz, Pop und Swing aber nicht so ganz. Er will zu viel. Es ist kein roter Faden erkennbar, auch, wenn sich dieser zumindest optisch gesehen durch das Album zieht. Einige Songs wirken überproduziert, andere schlicht deplatziert, sodass man eher das Gefühl hat, einer Ansammlung von verschiedenen Künstlern zu lauschen, als nur Mr. Bublé. Man hätte sich gewünscht, dass er einem Stil treu bleibt, damit das gesamte Album homogener geworden wäre.</p>
<p>Dennoch soll natürlich nicht die ganze CD schlecht geredet werden. Michael Bublé beweist nämlich erneut, welche wunderbare Stimme er hat. Sein warmes Timbre passt ganz hervorragend zur besinnlichsten Zeit des Jahres und versinnbildlicht leuchtende Kerzen und Kinderaugen. Seine zauberhafte Eigenkomposition &#8220;Cold December Night&#8221; gibt einen Vorgeschmack darauf, wie stimmungsvoll dieses Album hätte werden können, wenn Michael Bublé ein wenig mehr gewagt hätte. Heißt: Weniger Cover, dafür mehr eigene Songs. So ist &#8220;Christmas&#8221; zwar ein Werk geworden, dass auf die baldige Weihnachtssaison einstimmt und keinesfalls eintönig ist, dem aber irgendwie der gewisse Bublé-Charme fehlt. Zum Glück wird es noch etliche Weihnachtsfeste geben, sodass Michael Bublé sich in naher Zukunft vielleicht doch ein bisschen mehr zutraut. Zu wünschen wäre es ihm jedenfalls.</p>
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		<title>Kritik &#124; Now&#8217;s The Time! von &#8220;Tony Christie&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 07:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Tony_Christie_Nows_The_Time_CDCover.jpg" rel="lightbox[9646]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9647" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Tony_Christie_Nows_The_Time_CDCover-200x198.jpg" alt="" width="200" height="198" /></a>Tony Christie. Ein Name, der wohl nur einer etwas älteren Generation geläufig sein dürfte. Oder echten Musikkennern. Denn mit &#8220;Is This The Way To Amarillo?&#8221; hat Christie Anfang der 70er Jahre einen echten Volltreffer gelandet. In Deutschland wurde er dafür mit Platz 1 belohnt, in seiner Heimat England &#8220;nur&#8221; mit Platz 18. 34 Jahre später konnte er diesen &#8220;Fauxpas&#8221; mit einer Neuauflage seines Hits vergessen machen und auch jetzt, im Jahr 2011, will es der 68-Jährige noch mal richtig wissen. Der Album-Titel &#8220;Now&#8217;s The Time!&#8221; dürfte dabei wohl keine Fragen mehr offen lassen.</p>
<p>Zumal sich Tony Christie mit einem völlig neuen Sound zurückmeldet, der irgendwo zwischen Tom Jones, Las Vegas und dem Glanz vergangener Tage liegt. Er bringt eine ganz eigene Coolness mit, die aber nicht aufgesetzt, sondern authentisch wirkt. Sein Album ist deshalb auch keineswegs altbacken geworden, ganz im Gegenteil. Tony Christie zeigt bereits auf dem Cover, dass er noch immer Feuer im Hintern hat und durchaus eine flotte Sohle aufs Parkett legen kann. Akustikgitarren, Bläser, Bässe und Background-Gesänge machen die Platte zu einem wirklich groovigen Erlebnis und bringen den Sound der 60s zurück.</p>
<p>Eine völlig neue Richtung für einen Mann, der sonst doch immer recht aalglatt und mit einem Hang zum Schlager auf der Mattscheibe rüberkam. Vielleicht lag das schon immer an seinen maßgeschneiderten Anzügen, aber damit beweist Christie doch nur ein Mal mehr, dass er Geschmack und Stil hat. Und eben diese zwei Attribute hat er in seine neueste Platte mit einfließen lassen. So, als hätte er in seiner gesamten Karriere nur auf diesen einen Moment gewartet &#8211; Now&#8217;s The Time!</p>
<p>Er war immer schon bodenständig und ist stets bescheiden geblieben. Jetzt im Alter kommt aber auch eine gewisse Eitelkeit dazu. Er will auch gefährlich wirken, anziehend. Ein Lady&#8217;s Man durch und durch eben, der sich mit knapp 70 noch längst nicht zu den alten Eisen zählt. Als Gentlemen setzt er im Jahr 2011 auf Bläser, auf kraftvolle Arrangements und hält sich damit selbst fit. Da kann man nur zu gut verstehen, dass Joby Fitzgerald, einer seiner Enkel, es ihm gleichtun will und in seine Fußstapfen treten möchte. So einen coolen Großvater hätte wohl jeder gern!</p>
<p><strong>Wichtige Termine für Fans von Tony Christie:</strong></p>
<p>28.10. Live ARD Morgenmagazin<br />
28.10. Homestory ARD Brisant + evtl auch in ZDF Leute Heute<br />
30.10. Bild am Sonntag &#8211; Homestory<br />
07.11. Live-Auftritt bei &#8220;TV Total&#8221;</p>
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		<title>Kritik &#124; Eine Frau von &#8220;Jasmin Tabatabai &amp; David Klein Orchester&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 06:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz/World]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[jasmin tabatabai]]></category>

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		<description><![CDATA[Melancholie vom Feinsten
Die rockige Version von &#8220;Wenn ich ein Vöglein wär&#8221; ist das, was mir in den Sinn kommt, wenn ich Jasmin Tabatabei und das Singen miteinander kombiniere. Damals hat ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/jazz/kritik-eine-frau-von-jasmin-tabatabai-david-klein-orchester/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Jasmin_Tabatabai_Eine_Frau_Cover_600.jpg" rel="lightbox[8739]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8740" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Jasmin_Tabatabai_Eine_Frau_Cover_600-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Melancholie vom Feinsten</strong></p>
<p>Die rockige Version von &#8220;Wenn ich ein Vöglein wär&#8221; ist das, was mir in den Sinn kommt, wenn ich Jasmin Tabatabei und das Singen miteinander kombiniere. Damals hat sie 1997 im Film Bandits als Mitglied einer Frauenknastband ihrer Stimme Ausdruck gegeben und uns irgendwie in ihren Bann gezogen. Wer hätte gedacht, dass sich hinter dieser trotzigen Miene später eine Jazz- und Chansonsängerin verbirgt.</p>
<p>Doch so zeigt sich Jasmin zusammen mit dem Schweizer Musiker und Produzenten David Klein von einer anderen Seite als der Schauspielerei. Am 16.09.2011 erscheint das Album &#8220;Eine Frau&#8221; im Handel und was man zu Ohren bekommt, ist eine zart hauchende Stimme, die Texte über das schönere Geschlecht zum Besten gibt. Das Singen habe sie sehr vermisst, meint die 44-jährige zweifache Mutter iranischer Herkunft. Nach fünfjähriger Auszeit von der Musik wird von David Klein komponiert, arrangiert und produziert und Schauspielerin Jasmin Tabatabai singt Lieder für ein Album &#8220;ohne Verfallsdatum&#8221;. Die Wurzeln des Projekts liegen weiter zurück. In der Literaturverfilmung &#8220;Gripsholm&#8221; im Jahr 2000 verkörperte Tabatabai die Sängerin und Kurt-Tucholsky-Muse Billie Sunshine. Sie sang in Nachtclub-Szenen neben Ulrich Noethen und Heike Makatsch verführerisch, sinnlich und wortgewandt. Stücke von David Klein, der den Soundtrack zu dem Film lieferte. So auch in dem aktuellen Album.</p>
<p>Stilrichtungen finden wir hier viele. Als wehmütiger Bossanova widmet Klein dem großen deutschen Textdichter Reinhard Mey eine Version des Stücks &#8220;Herbstgezwitscher über Dächern&#8221;. &#8220;Un Homme Heureux&#8221; von William Sheller bietet in deutscher Übersetzung die Grundlage für den Tango &#8220;Menschen die sich lieben&#8221;. Flotter wird es ab Mitte der Scheibe, wenn in &#8220;Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben&#8221; jazzig über die Leichtigkeit des weiblichen Geschlechts gesungen wird und der Titelsong &#8220;Eine Frau&#8221; bringt durch den spritzigen Rumba lateinamerikanisches Flair ins Album. &#8220;Nimm ihn dir&#8221; entflammt mit einer weiteren Eigenkomposition David Kleins das Tanzbein des Zuhörers.</p>
<p>Langsame Balladen mit traurig-melancholischer Melodie und viele Tanznummern, die Begleitung einer Panflöte, Trompeten- und Pianosoli und ins Mikro gehauchte Texte über das Leben sehr unterschiedlicher Frauen und deren Leben. Geschichten, von der Frage ob man anfangen muss sich Gedanken zu machen, darüber was eine Frau sein soll, und was sie eigentlich will. Der Text &#8220;Zweidutzend Kleider, ein Brautkleid war´s nie&#8221; liefert die Basis des Grundgedankens einer Generation, die so nicht mehr existiert. Einer Generation, in der Frauen noch von Männern abhängig sein sollten, wenn sie in der Gesellschaft etwas gelten wollen. Doch heute stellen sich Frauen Fragen wie: &#8220;Ich weiß nicht zu wem ich gehöre / ich glaub ich gehör´ nur mir ganz allein!&#8221; Am Nachdenken kommt man gar nicht vorbei, wenn man dieser Platte lauscht.</p>
<p>An manchen Stellen ein wenig eintönig, aber sehr angenehm zu hören. In trauriger Grundstimmung sollte man jedoch nicht sein, denn das wird durch die ruhigen Nummern nur verstärkt. Eine musikalische Geschichte über die Frauen in der Gesellschaft, die man nicht so nebenbei hören sollte. Lasst euren Gedanken ruhig freien Lauf.</p>
<p><strong>Konzerte:</strong></p>
<p>15.09.11 Berlin, Synagoge Rykestrasse, 20:00<br />
25.10.11 Düsseldorf, Savoy<br />
26.10.11 München, Carl-Orff-Saal<br />
27.10.11 Hamburg, Laeizshalle, kleiner Saal<br />
29.10.11 Dresden, Wechselbad<br />
30.10.11 Frankfurt, Dreikönigskirche<br />
31.10.11 Berlin, Passionskirche</p>
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		<title>Kritik &#124; Baboon Moon von &#8220;Nils Petter Molvaer&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 09:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz/World]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[baboon moon]]></category>
		<category><![CDATA[nils petter molvaer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nils Petter Molvaer ist ein Musiker, der dem Begriff Jazz eine völlig neue Bedeutung gibt und scheinbar mühelos Genre-Grenzen überwindet. Der Norweger, der 1960 auf der skandinavischen Insel Sula geboren ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/jazz/kritik-baboon-moon-von-nils-petter-molvaer/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/BaboonMoon.jpg" rel="lightbox[8523]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8524" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/BaboonMoon-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Nils Petter Molvaer ist ein Musiker, der dem Begriff Jazz eine völlig neue Bedeutung gibt und scheinbar mühelos Genre-Grenzen überwindet. Der Norweger, der 1960 auf der skandinavischen Insel Sula geboren wurde, hat als Trompeter und Musikproduzent in den letzten Jahrzehnten schon etliche Erfolge verbuchen können. Besonders, was das Verschmelzen von elektronischen Musik und eben Jazz betrifft. Nun meldet er sich mit seinem neuen Album „Baboon Moon“ zurück und schafft erneut eine faszinierende Klangwelt.</p>
<p>Diese ist aber zugleich auch ein Neubeginn. Geprägt von experimentellen Klängen, elektronischen Sounds und dem Einklang von Harmonie und Aggressivität. Begleitet wird er dabei von Ausnahmegitarrist Stian Westerhus und dem Ex-Madrugada Drummer Erland Dahlen. Gemeinsam betreten sie musikalische Gefilde, in denen noch nie zuvor jemand gewesen ist, und schaffen ein unheimlich energiegeladenes Album, dessen Kraft besonders Live zur Geltung kommen dürfte.</p>
<p>Welche Töne Nils Petter Molvaer aus seiner Trompete hervorzaubern kann, mag man gar nicht glauben. Er weiß sie derart einzusetzen, dass jeder noch so krasse Gegensatz eingefangen und imaginiert werden kann. Es ist eine Mischung aus dem typischen Sound des Norwegers, der Schönheit seines Landes und nicht zuletzt auch den elektronischen Möglichkeiten, die berühren und abschweifen lassen. Es ist die instrumentale Stimme eines Mannes, der sich den Regeln des Begriffes ‚Jazz‘ nicht unterwerfen, sondern neue Wege gehen will. Wenn es sein muss, von hier bis zum „Baboon Moon“.</p>
<p>Dabei sind Songs wie der Opener „Mercury Heart“ entstanden. Kraftvoll, aber zugleich verträumt. Hymnisch-melodisch, wie auch die restlichen acht Titel des Albums, die Namen wie „Sleep With Echoes“ oder „Prince of Calm“ tragen. Molvaer erschafft erneut einen musikalischen Ort, an den man ihm nur zu gern folgt, um sich tragen zu lassen. Von den Beats, den Harmonien, der Innovation. Am besten von Angesicht zu Angesicht. Dazu bietet sich die kommende Tour von Molvaer an, die ihn von November bis Dezember durch acht deutsche Städte führen wird.</p>
<p><strong>Nils Petter Molvaer – on Tour</strong><br />
17.10.2011 – Mannheim – Enjoy Jazz Festival<br />
19.10.2011 – Dortmund – Domicil<br />
20.10.2011 – Hamburg – Fabrik<br />
21.10.2011 – Berlin – Fritzclub im Postbahnhof<br />
25.10.2011 – A, Dornbirn – Spielboden<br />
27.10.2011 – München – Ampere<br />
28.10.2011 – A, Innsbruck – Treibhaus<br />
30.10.2011 – Elmau – Schloss Elmau<br />
01.12.2011 – Köln – Stadtgarten<br />
02.12.2011 – Nürtingen – Stadthalle K3N<br />
03.12.2011 – A, Wien – Porgy &amp; Bess</p>
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