<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; Rap/Hip Hop</title>
	<atom:link href="http://www.cd-bewertungen.de/kategorie/reviews/hiphop/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.cd-bewertungen.de</link>
	<description>News &#124; Reviews &#124; Videos &#124; Gewinnspiele</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 14:43:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Kritik &#124; RevolveЯ von &#8220;T-Pain&#8221;</title>
		<link>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-revolve%d1%8f-von-t-pain/</link>
		<comments>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-revolve%d1%8f-von-t-pain/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Soul/R&B]]></category>
		<category><![CDATA[T-Pain]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cd-bewertungen.de/?p=10873</guid>
		<description><![CDATA[Es gab nicht wenige, die hielten T-Pain bei dessen Debüt 2005 für eine Eintagsfliege. Sechs Jahre später beweist uns der Sänger/Rapper aus Tallahassee, dass er sich erfolgreich im Biz halten ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-revolve%d1%8f-von-t-pain/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-revolve%d1%8f-von-t-pain/attachment/tpainrevolver/" rel="attachment wp-att-10874"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Tpainrevolver-200x200.jpg" alt="" title="Tpainrevolver" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-10874" /></a>Es gab nicht wenige, die hielten T-Pain bei dessen Debüt 2005 für eine Eintagsfliege. Sechs Jahre später beweist uns der Sänger/Rapper aus Tallahassee, dass er sich erfolgreich im Biz halten konnte. &#8220;RevolveЯ&#8221; ist der Titel seines insgesamt vierten Werkes, dessen hervorgehobene Buchstaben &#8220;evolve&#8221; verdeutlichen sollen, dass er sich weiter entwickelt hat. Unverändert blieb das Engagement bei Akons Label Konvict Muzik, hat sich dafür aber tatsächlich an der musikalischen Ausrichtung etwas getan?</p>
<p>Die bei uns erhältliche Deluxe Edition von &#8220;RevolveЯ&#8221; wartet mit insgesamt 17 Tracks auf und verzichtet dabei komplett auf Interludes und ähnliche Störfaktoren. Eröffnet wird die Platte gemeinsam mit T-Pains Buddy Lil Wayne auf &#8220;Bang Bang Pow Pow&#8221;. Der Titel lässt bereits erahnen: hier geht es härter zur Sache. Von edlen Streichern eingeleitet, mit dicken Bässen fortgeführt, zeigt sich das Instrumental kraftvoll und mit gezügeltem Tempo. T-Pain performt mit einem aggressiven Mix aus Rap und Auto-Tune-Gesang, Weezy hingegen lässt es recht gechillt angehen. Inhaltlich darf man hier keine große Poesie erwarten, lediglich das übliche &#8220;wir haben die dicken Eier&#8221; und &#8220;komm&#8217; uns besser nicht zu nahe&#8221;. Dieser Einstand wird mit &#8220;Bottlez&#8221; konsequent fortgeführt. Durch einen penetranten und sehr simpel gestrickten Bass, geziert mit schrillen Klängen aus der Elektronik, eignet sich das Ganze gut für Clubs, ist nichts desto trotz recht eintönig und langweilig. Club-Musik ist auch bei &#8220;It&#8217;s Not You (It&#8217;s Me)&#8221; das große Stichwort. Auch T-Pain kam nicht drum herum, sich dem aktuellen Trend vom Hip-Hop-Electro-Mix zu entziehen. DJ Chuckie schmiedete dafür einen recht glatt gebügelten Pop-House-Jam, der auch dank Pitbull als Feature sicher seine Fans &#8211; hauptsächlich bei der jüngeren Generation &#8211; finden wird. &#8220;Default Picture&#8221; wirkt mit seiner ruhigen und nachdenklichen Art fast schon wie ein echter Stilbruch. Mit einem klassischen Klavierspiel im Gepäck, zeigt sich T-Pain von seiner romantischen Seite, was im Refrain auch durchaus gut funktioniert. Die Strophen hingegen sind aufrund der voll aufgedrehten Stimmverzerrung nicht ganz so angenehm anzuhören. </p>
<p>Mit &#8220;5 O&#8217;Clock&#8221; (feat. Lily Allen &#038; Wiz Khalifa), &#8220;Sho-Time (Pleasure Thang)&#8221; und &#8220;Rock Bottom&#8221; folgt gleich eine ganze Serie an Songs, die dieses gezügelte Tempo fortführen. Insbesondere das letztgenannte &#8220;Rock Bottom&#8221; weiß mit geschmeidigen Klängen, einen gewissen Drive und einem engagierten T-Pain zu überzeugen, während die anderen dem Mittelmaß zuzuordnen sind. Einen der schönsten Tracks bekommen wir mit &#8220;Mix&#8217;d Girl&#8221; zu hören. Während zu Beginn nur ein Piano zu hören ist, setzen nach und nach immer mehr Elemente ein und münden letztendlich in einem flotten, aber trotzdem noch romantischen Smash, der durch geschickte Geschwindigkeitswechsel interessant bleibt. Etwas überraschend, dass auch ein Lied mit dem Namen &#8220;I Don&#8217;t Give A Fuck&#8221; für gute Laune sorgt, während auf dem sehr schlichten und extrem slow gehaltenen &#8220;Drowning Again&#8221; ordentlich auf die Tränendrüse gedrückt wird und das vor Schmalz nur so trieft. Deutlich besser gelang der &#8220;Best Love Song&#8221;. Gemeinsam mit Chris Brown zeigt T-Pain, dass ein Liebeslied nicht unbedingt übertrieben kitschig sein muss, sondern auch ein wenig poppiger und frühlingshaft. Die Schlussphase von &#8220;RevolveЯ&#8221; wird mit dem recht relaxten &#8220;Center Of The Stage&#8221; (feat. R. Kelly &#038; Bei Maejor) eingeleitet, über das unspektakuläre &#8220;Regular Girl&#8221; fortgeführt und schließlich mit &#8220;Nuthin&#8217;&#8221; (feat. E-40 &#038; Detail), das in die Hyphy-Richtung geht, beendet.</p>
<p>Eine große Weiterentwicklung ist bei &#8220;RevolveЯ&#8221; nicht wirklich zu spüren. T-Pain macht das Selbe wie auch auf seinen vorherigen Platten, allerdings mit spürbarem Qualitätsabfall. Es klingt vieles zu ähnlich und zu austauschbar, echte Hits, die auch länger im Gedächtnis bleiben, finden wir nur wenige. T-Pain Fans können sich auf ein solides Werk einstellen, der Rest verpasst nichts, wenn man &#8220;RevolveЯ&#8221; auslässt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-revolve%d1%8f-von-t-pain/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik &#124; Flätrate von &#8220;Culcha Candela&#8221;</title>
		<link>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/dance/kritik-flatrate-von-culcha-candela/</link>
		<comments>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/dance/kritik-flatrate-von-culcha-candela/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 07:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dance/Elektro]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Culcha Candela]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cd-bewertungen.de/?p=10769</guid>
		<description><![CDATA[Die Spass-Band Culcha Candela steuert mit ihrem neuen Album „Flätrate“ zielsicher auf die Charts zu. Nach ihrem ersten großen Hit “Hamma!“ aus dem Jahr 2007 sind sie inzwischen ständiger Gast ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/dance/kritik-flatrate-von-culcha-candela/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/FL%C3%84TRATE_ALBUM__COVER.jpg" rel="lightbox[10769]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10770" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/FL%C3%84TRATE_ALBUM__COVER-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Die Spass-Band Culcha Candela steuert mit ihrem neuen Album „Flätrate“ zielsicher auf die Charts zu. Nach ihrem ersten großen Hit “Hamma!“ aus dem Jahr 2007 sind sie inzwischen ständiger Gast in den deutschen Top Ten. Bei mehr als 2,2 Millionen verkauften Tonträgern erreichten zwei Studioalben Platin und alle Singles stiegen in die Top 100. Das Geheimnis des Erfolges der sechs Jungs aus Berlin ist ihre Vielfältigkeit. Denn durch ihre verschiedenen kulturellen Wurzeln, die kaum unterschiedlicher sein könnten, vermischen sich unglaublich viele Stilrichtungen. Dieser Mix aus lustigen Texten mit teils ernstem und nachdenklichem Hintergrund ist das Paradebeispiel für gelungene und gelebte Integration in Deutschland.</p>
<p>Das Album beginnt gleich mit dem Titel “Flätrate“. Der Song erinnert im Refrain an eine Mischung aus dem Sound der Black Eyed Peas und aus dem NDW-Hit “Golderner Reiter“ von Joachim Witt. Getragen von feinen Beats und souligem Sound erzeugt “Flätrate“ mit viel Ironie ein spitzenmäßigen Party-Hit. Auch die “Hungry Eyes“, die durch die Nacht jagen, sind ein absoluter Hitgarant. In “Wildes Ding“ beschreiben die Jungs ihre Mischung einer Traumfrau, die vor allem bei den Männern Lust auf mehr machen dürfte. Besonders gekonnt ist die Anspielung, dass die Traumfrau ein bisschen Lady und ein wenig Gaga sein soll. Nach “Nix Zu Verlieren“ folgt mit “Von Allein“ eine weitere Partybombe.</p>
<p>“Megaherz“ ist eine weitere, hochintelligente Ansammlung von Wortspielen, denn alle besungenen Komplimente wurden aus der Computertechnik entnommen. So wird seine Hardware von ihrem Megaherz ganz weich. Es folgen die “Millionäre“ und das “Big Fat Smile“. Dieser leichte RMB-Track ist einer von nur zwei Titeln, die auf englisch gesungen werden. Als Kontrast kommt später noch der sehr reggae-lastige Titel “Rise And Shine“.</p>
<p>Auf “Dieses Gefühl“ sind die Jungs sofort wieder “Am Start“ und machen mit ihrem Auto eine coole Spritztour durch die Clubs. Die “MAMI“ ist eine von Bässen und Drums getragene Nummer mit vielen Abkürzungen. Der “Blaumann“ ist keine Hymne an den Arbeitsanzug, sondern es geht vielmehr darum, mal einen Tag blau zu machen.</p>
<p>“Verdammt Guter Tag“ ist ein weiterer Höhepunkt der Ironie. Jemandem passiert ein Missgeschick nach dem anderen getreu dem guten alten Murphys Law: Wenn es schief geht, dann richtig. Das ist dann ein verdammt guter Tag. Zum Abschluss gibt es mit “Morgen Fliegen“ noch eine sanfte Nummer zum Ausklang.</p>
<p>Das ganze Album “Flätrate“ ist ein Beweis, dass Culcha Candela sich eine eigene Welt und ein eigenes Genre erschaffen hat. Keine Band macht eine vergleichbare Musik und kombiniert so grandios die fetten Beats mit humoristischen Texten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/dance/kritik-flatrate-von-culcha-candela/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik &#124; undun von &#8220;The Roots&#8221;</title>
		<link>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-undun-von-the-roots/</link>
		<comments>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-undun-von-the-roots/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 09:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlung der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[The Roots]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cd-bewertungen.de/?p=10626</guid>
		<description><![CDATA[Gleich drei Grammys haben The Roots 2011 eingeheimst. Sie waren ständig unterwegs, auch zur Unterstützung anderer Größen aus dem Business. Und dennoch haben sie es geschafft, an einem neuen Album ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-undun-von-the-roots/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/TheRoots_UNDUN_cover_5X5_web.jpg" rel="lightbox[10626]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10627" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/TheRoots_UNDUN_cover_5X5_web-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Gleich drei Grammys haben The Roots 2011 eingeheimst. Sie waren ständig unterwegs, auch zur Unterstützung anderer Größen aus dem Business. Und dennoch haben sie es geschafft, an einem neuen Album zu arbeiten. An ihrem mittlerweile Elften! Es trägt den Titel &#8220;undun&#8221; und erzählt die Geschichte des viel zu früh verstorbenen Redford Stephens (1974-1999). Einem Jugendlichen, der vom Weg abgekommen ist und dessen kurzes Leben praktisch rückwärts auf &#8220;undun&#8221; abgearbeitet wird.</p>
<p>Für den Namen Redford Stephens haben sich The Roots entschieden, weil sie große Fans des Songs &#8220;Redford&#8221; von Greetings from Michigan sind. Sie covern ihn auch auf ihrem neuen Album. Und sie erzählen, wie Redford mit einer einzigen falschen Entscheidung sein ganzes Leben maßgeblich verändert. Wie er zum Kriminellen wird und mit nur 25 Jahren stirbt.</p>
<p>&#8220;undun&#8221; beginnt genau damit, mit dem Ende. Damit gleicht es keiner typischen Erzählung, sondern eher einem abschreckenden Beispiel, das aber nicht mit erhobenem Zeigefinger übermittelt wird. The Roots geht es insbesondere um die Grenzregion zwischen dem freien Willen und der Geworfenheit des Menschen. Rückblickend erzählt, begegnet der Zuhörer zunächst einem verwirrten Redford, der bereits verstorben ist und kurz nach seinem Tod versucht, den eigentlichen Sinn in seinem Leben zu entdecken. Während er zentrale Stationen noch einmal durchlebt und schließlich an der Straßenecke landet, dekonstruiert er nach und nach all das, was dazu geführt hat, dass er seine Fehler letztlich mit dem Leben bezahlen musste.</p>
<p>&#8220;undun&#8221; ist also ein waschechtes Konzeptalbum geworden, das nicht nur inhaltlich überzeugt, sondern besonders musikalisch. Von The  Roots ist man aber eigentlich auch nichts anderes gewohnt. Wer sich über die Länge des Albums beschwert, sollte bedenken, dass The Roots als Showband von Jimmy Fallon in der NBC-Late-Night-Show &#8220;Late Night with Jimmy Fallon&#8221; aktiv sind und auch sonst einen vollen Terminkalender haben. Dass sie überhaupt ein weiteres Album veröffentlichen, gleich schon einem Wunder. Und dazu noch einem, das wirklich von beeindruckender Qualität zeugt.</p>
<p>&#8220;undun&#8221; ist kein typisches Album für Zwischendurch. Dafür aber ein Longplayer, der wirklich etwas zu erzählen hat! Die erste Single „Make My“ feat. Big K.R.I.T. gibt es bereits bei iTunes. Das Album selbst ist ebenfalls seit dem 02. Dezember zu haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-undun-von-the-roots/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik &#124; Take Care von &#8220;Drake&#8221;</title>
		<link>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-take-care-von-drake/</link>
		<comments>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-take-care-von-drake/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 10:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlung der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Soul/R&B]]></category>
		<category><![CDATA[Drake]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cd-bewertungen.de/?p=10275</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Thank Me Later&#8221; war 2010 ein grandioses Album. Zum Bedanken kommt man allerdings gar nicht, denn Drake legt mit &#8220;Take Care&#8221; (VÖ: 14.11.) direkt nach. &#8220;Headlines&#8221; ist die erste offizielle ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-take-care-von-drake/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Album_Cover_Drake1.jpg" rel="lightbox[10275]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10276" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Album_Cover_Drake1-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>&#8220;Thank Me Later&#8221; war 2010 ein grandioses Album. Zum Bedanken kommt man allerdings gar nicht, denn Drake legt mit &#8220;Take Care&#8221; (VÖ: 14.11.) direkt nach. &#8220;Headlines&#8221; ist die erste offizielle Auskopplung und eine Nummer, die nicht lange fackelt. Wer dabei still stehen bleibt, hat entweder kein Rhythmusgefühl oder etwas in den Ohren! Wer noch nicht weiß, wer Drizza Drake ist: das ist der grandiose Mann, der u.a. mit Rihanna (&#8220;What&#8217;s My Name&#8221;) oder DJ Khaled (&#8220;I&#8217;m On One&#8221;) zusammengearbeitet hat und in den Charts mit Tracks wie &#8220;Find Your Love&#8221; oder &#8220;Over&#8221; vertreten war.</p>
<p>Auf dem Cover seines neuen und zweiten Albums gibt er sich tiefgründig und schaut nachdenklich in seinen Kelch, umgeben von Prunk und Kunst. Er gesteht, dass ihm Singles eigentlich nicht so viel bedeuten, er legt eher Wert auf Alben. &#8220;Mit dem neuen Album wollte ich eine komplette Geschichte erzählen. Ich will nicht, dass die Leute irgendeinen beliebigen Track davon hören und dann meinen, sie wüssten, was da alles auf Albumlänge passiert&#8221;. Das wäre auch viel zu schade, denn die Tracklist bietet so manche Überraschung und Gäste wie Stevie Wonder, The Weekend, Rihanna, Nicki Minaj oder Lil&#8217; Wayne.</p>
<p>Obwohl Drake mit den üblichen Verdächtigen im Studio war – Hausproduzent Noah &#8220;40&#8243; Shebib und Boi-1da – hat er dieses Mal unter anderem auch mit 9th Wonder, T-Minus und DJ Premier zusammengearbeitet. Herausgekommen ist ein absolut fantastisches Album, das mit einer unheimlichen Vielfalt punktet und groß aufgeblasenen Tracks, an denen man sich gar nicht satt hören kann. Zu den stärksten Titel zählt dabei bereits der Opener &#8220;Over My Dead Body&#8221;, der sanft mit Piano beginnt, sich mit dem Einsatz von Drake aber besonders textlich alles andere als zimperlich entwickelt. Ebenso hörenswert ist die bereits angesprochene Auskopplung &#8220;Headlines&#8221;, die garantiert nicht mehr aus dem Kopf geht, gefolgt von &#8220;Crew Love&#8221;, wo Drake von The Weekend unterstützt wird, dem phänomenalen &#8220;Underground Kings&#8221; und &#8220;Take Care&#8221; feat. Rihanna. Songs von diesem Format hätte man sich mehr auf ihrem neuen Album gewünscht, denn hier stimmt einfach alles.</p>
<p>Das trifft in der Gesamtheit auch auf die neue Scheibe von Drake zu, denn &#8220;Take Care&#8221; ist wirklich ein feines Stück Musik, dessen Titel auch nicht zufällig gewählt wurde. &#8221;Ich musste das Album einfach &#8216;Take Care&#8217; nennen, weil ich tatsächlich viel bedachter an die Sache herangegangen bin. Auch wenn die Veröffentlichungen nicht sonderlich weit auseinander liegen, hatte ich dieses Mal endlich die nötige Zeit, um wirklich jeden Aspekt so zu gestalten, wie ich es haben wollte.&#8221; Damit hat er alles richtig gemacht, denn &#8220;Take Care&#8221; ist zweifelsohne eines der stärksten R&amp;B/Hip Hop-Alben 2011. Verdammt, dieser Mann hat es drauf und wird in Zukunft hoffentlich noch ganz viel von sich hören lassen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-take-care-von-drake/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik &#124; Herz + Blut von &#8220;Der Polar&#8221;</title>
		<link>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/pop/kritik-herz-blut-von-der-polar/</link>
		<comments>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/pop/kritik-herz-blut-von-der-polar/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 06:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Der Polar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cd-bewertungen.de/?p=8964</guid>
		<description><![CDATA[Rein optisch ist Stephan Piez ein ganz normaler Durchschnittsbürger, würde vielleicht als lässiger Musiker beschrieben werden. Hinter der Fassade versteckt sich aber eine interessante Künstlerfigur, die unter dem Pseudonym &#8220;Der ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/pop/kritik-herz-blut-von-der-polar/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Der_Polar_Album_Cover.jpg" rel="lightbox[8964]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8965" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Der_Polar_Album_Cover-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Rein optisch ist Stephan Piez ein ganz normaler Durchschnittsbürger, würde vielleicht als lässiger Musiker beschrieben werden. Hinter der Fassade versteckt sich aber eine interessante Künstlerfigur, die unter dem Pseudonym &#8220;Der Polar&#8221; als Part einer neuen deutschen Singer/Songwriter-Generation angesehen werden kann. Mit &#8220;Herz + Blut&#8221; präsentierte der 29-Jährige am 30. September sein erstes Album und trägt dabei sein Herz auf der Zunge.</p>
<p>Anders kann man sich Zeilen wie &#8220;Ich könnte morgen nicht mehr da sein. So ist das Leben mon&#8217; Amour&#8221; oder &#8220;Das war nicht gut &#8211; das war nicht nett. Wenn ich zurück komm&#8217; Baby, zerleg ich dich komplett&#8221; oder &#8220;Mach ich Dir &#8216;ne Kopie und wenn Du noch f***** willst, dann f*** Dich ins Knie&#8221;. Ja, Der Polar wirkt sanft und unscheinbar, hat es aber faustdick hinter den Ohren. Sein Albumtitel ist Programm, denn in seinem Debüt steckt wirklich sein gesamtes Herzblut.</p>
<p>Ungewohnt ist dabei auch die Vorgehensweise, die Stephan bei der Entwicklung neuer Songs an den Tag legt. Er komponiert sie zunächst am Klavier, arrangiert und produziert sie aber schließlich am Computer. Damit schlägt er eine Brücke zwischen analogem Songwriting und elektronischem Arrangement, was sicher auch mit seiner Ausbildung zum Toningenieur zusammenhängt. Seine Texte sind nachdenklich und hin- und hergerissen zwischen Sehnsüchten, Einsamkeit und Liebe. Der Polar ist ein sensibler und einfühlsamer Geschichtenerzähler, der es versteht, Situationen, Lebensgefühl und andere Personen aufmerksam zu analysieren und sehr bilderreich aus seinem Blickwinkel zu beschreiben.</p>
<p>&#8220;Herz + Blut&#8221; ist deshalb ein sehr intensives Album geworden. Die 22 Titel (durch viele Skits) sind unaufdringlich, verfehlen ihre Wirkung aber dennoch nicht. Was leise und unscheinbar wirkt, erweist sich auf den zweiten Blick als direkt und zielsicher. Besonders das Video zu &#8220;Egoshooter&#8221; hat im letzten Jahr für Aufregung gesorgt. Gemeinsam mit dem Hamburger Filmemacher Roman Schaible hat Der Polar für den Clip zu seiner Debüt-Single eine nächtliche Hochgeschwindigkeitstalfahrt durch Drogen, Suff und Sex inszeniert. Ein intensives und bedrückend reales Musikvideo, das im Netz für Diskussionen gesorgt hat und nach vielen tausend Views innerhalb von wenigen Tagen von youtube gesperrt wurde.</p>
<p>Am 09. September hat der junge Aachener bereits die Single „Ich bin bei Dir“ aus seinem Album veröffentlicht und das Video ist etwas ganz Besonderes geworden.  Denn dort spielt keine Geringere als die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen die Hauptrolle und macht den sanften Song nicht nur zu einem Ohrwurm, sondern auch zu einem Hingucker. Man darf gespannt sein, wohin die Reise mit Der Polar noch geht &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/pop/kritik-herz-blut-von-der-polar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik &#124; Chasing Clouds von &#8220;Sepalot&#8221;</title>
		<link>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-chasing-clouds-von-sepalot/</link>
		<comments>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-chasing-clouds-von-sepalot/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 06:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Soul/R&B]]></category>
		<category><![CDATA[chasing clouds]]></category>
		<category><![CDATA[sepalot]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cd-bewertungen.de/?p=8950</guid>
		<description><![CDATA[Die Rap-Combo Blumentopf hat in der Hip Hop-Kultur einen festen Stand. Den untermauern etliche Patten in den Top 10 und diverse Auszeichnungen. Seit 2007 widmen sich die Bandmitglieder allerdings auch ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-chasing-clouds-von-sepalot/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Sepalot_ChasingClouds_Albumcover.jpg" rel="lightbox[8950]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8951" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Sepalot_ChasingClouds_Albumcover-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Die Rap-Combo Blumentopf hat in der Hip Hop-Kultur einen festen Stand. Den untermauern etliche Patten in den Top 10 und diverse Auszeichnungen. Seit 2007 widmen sich die Bandmitglieder allerdings auch eigenen Projekten und wandeln auf Solo-Pfaden. So auch Sebastian Weiss alias Sepalot, der nach seinem Debüt-Album „Red Handed“ (2008) und dem Kollabo-Projekt „Fracture“ nun seine mittlerweile dritte Platte „Chasing Clouds“ vorstellt. Und die ist ein durchaus würdiger Nachfolger.</p>
<p>Bei Blumentopf war Sepalot der DJ und Produzent, bei seinem neuen Solo-Album ist er alles in einem. Der Titel „Chasing Clouds“ steht dabei als poetisches Sinnbild für sein Werken und Wirken. Und das ist geprägt von der Vergangenheit, aber auch vom Moment und der Leidenschaft, mit der Sepalot sein Leben antreibt. Jeder Ton, jede Melodie, jeder Beat und jedes Feature ist Facette seiner Passion. Und Ausdruck seiner Liebe für die Musik.</p>
<p>Bei „Chasing Cloud“ setzt er auf virtuoses Sampling, mischt Bässe mit Streichern, Vocal-Parts mit Rap. Wie bei einem Mosaik. Das zeigt nach dem Opener „Servus 1“ schon das grandiose „Change“ feat. Fashawn, das einen gewissen 70s-Charme versprüht. Die Rap-Parts erhalten durch die unterlegte Melodie einen sanften Touch, der Beat ist eingängig. Das setzt sich auch bei „Rainbows“, der ersten Single-Auskopplung fort. Fashawn ist übrigens nicht der einzige Feature-Partner auf dem Album. Auch Ladi6, Buff1, Ono oder Hanz Gable sind als Gastvocalisten vertreten.</p>
<p>Was Sepalot schafft, ist der Schritt in ein völlig neues Sounduniversum. Seine Samples sind Retro, gleichzeitig aber auch futuristisch. Daraus ergibt sich eine äußerst interessante Mischung, bei der es keine Schubladen, keine Mauern oder Regeln gibt. 45 Minuten lang sind da nur Sepalot und sein unheimlich gutes Gespür für die richtige Musik. Das ist ansteckend, inspirierend und hört sich verdammt gut an!</p>
<p>Die erste Single-Auskopplung „Rainbows“ ist bereits am 13.09. veröffentlicht wurden. Das Album „Chasing Clouds“ steht ab dem 30.09. in den Läden. Bis November ist Sepalot mit seiner Chasing Clouds Tour in Deutschland unterwegs.</p>
<p><strong>Chasing Clouds Tour Termine</strong></p>
<p>29.09.11 Mainz – Audiostreats Red Cat<br />
01.10.11 Krefeld – Bosi Club<br />
02.10.11 Aalen – Club44<br />
07.10.11 Bayreuth – Kolping Haus<br />
08.10.11 Lüneburg – Salon Hansen<br />
15.10.11 Erfurt – Centrum Club<br />
20.10.11 München – Bob Beamann Club<br />
22.10.11 Augsburg – Renaissance Schaf Klub<br />
29.10.11 Münster – Grey<br />
05.11.11 Saarbrücken – Das Modul<br />
11.11.11 Duisburg – High5</p>
<p><strong>Um die Vorfreude anzuheizen gibt es hier das Video zu &#8220;Rainbows&#8221;:</strong></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/MWMve5BzJ6g" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-chasing-clouds-von-sepalot/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik &#124; Cole World: The Sideline Story von &#8220;J. Cole&#8221;</title>
		<link>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-cole-world-the-sideline-story-von-j-cole/</link>
		<comments>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-cole-world-the-sideline-story-von-j-cole/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 09:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[J. Cole]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cd-bewertungen.de/?p=9015</guid>
		<description><![CDATA[Jermaine Lamarr Cole, oder kurz J. Cole, gehört zu den vielen jungen Musik-Talenten, die von Hip Hop Mogul Jay-Z gefördert und mit einem Plattenvertrag bei dessen noch recht jungem Label ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-cole-world-the-sideline-story-von-j-cole/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-cole-world-the-sideline-story-von-j-cole/attachment/51d574fckcl-_sl500_aa300_/" rel="attachment wp-att-9016"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/51d574fckcL._SL500_AA300_-200x200.jpg" alt="" title="51d574fckcL._SL500_AA300_" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-9016" /></a>Jermaine Lamarr Cole, oder kurz J. Cole, gehört zu den vielen jungen Musik-Talenten, die von Hip Hop Mogul Jay-Z gefördert und mit einem Plattenvertrag bei dessen noch recht jungem Label Roc Nation ausgestattet wurden. Nach diversen recht erfolgreichen Mixtapes, steht nun mit &#8220;Cole World: The Sideline Story&#8221; das erste Album des Rappers aus North Carolina in den Plattenläden. Den Großteil des 16 Track umfassenden Werkes produzierte Cole gleich selbst, auch im lyrischen Bereich ist er hauptsächlich alleine verantwortlich und hat mit seinem Chef, Trey Songz, Drake und Missy Elliott lediglich 4 Features dazu geholt. Heutzutage fast schon eine Seltenheit. Stellt sich nun nur noch die Frage, ob J. Cole sich vielleicht nicht etwas zu viel zugemutet hat, oder ob die Eigenregie genau das richtige Rezept für eine gelungene Platte ist.</p>
<p>Schon das Intro mit seinem gefühlvollen Klavierstück lässt erkennen, J. Cole gehört eher zur ruhigeren Gattung &#8211; ein Junge, der nicht durch Image, sondern mit smartem Auftreten punkten will. So richtig startet das Album jedoch mit &#8220;Dollar And A Dream III&#8221;, der Fortsetzung einer bereits 2007 gestarteten Serie an Songs. Mit eher traurigen Pianoklängen ausgestattet, bietet das Instrumental die optimale Basis für Cole&#8217;s ernste Performance, die insbesondere mit der ewig langen zweiten Strophe beeindruckend, aber natürlich auch nicht ganz so leicht zu verarbeiten ist. Mit dem als Single veröffentlichten &#8220;Can&#8217;t Get Enough&#8221; gibt es schon früh einen absoluten Knaller der Tracklist. Im Grunde geht es nicht mehr um Frauengeschichten, dennoch recht unterhaltsam verpackt, gerade auch weil Cole mit hohem Tempo die Reime rausfeuert. Gekreuzt wird diese Performance mit einer wirklich unglaublich tollen Produktion, die sowohl vom Tempo her mitreißt, mit ihrer melodischen Art und dem Background-Gesang aber auch gleich unter die Haut geht, was mit dem Refrain von Cole und Trey Songz dann schlussendlich noch auf die Spitze getrieben wird. &#8220;Lights Please&#8221; hingegen kommt recht relaxt daher und lässt sich genau deshalb gut anhören bzw. genießen. Ein Song, der zunächst gar nicht so zum Rest der Platte passen will, finden wir mit &#8220;Mr. Nice Watch&#8221;. Die Kollabo mit Jay-Z donnert im Kontrast zu den andern Liedern mit massig Bass und vielen elektronischen Elementen durch die Anlage. Dadurch kommt auch eine etwas rauere Atmosphäre auf, die Cole in seinen Raps zu nutzen weiß und es allen zeigt, die ihn früher belächelt haben. Nett dabei auch der Querverweis auf seinen Lieblingssport Basketball, der ja auch im Artwork verarbeitet wurde (&#8220;Coach wouldn&#8217;t let a nigga off the bench, now wonder why I didn&#8217;t quit the team&#8221;. Nicht zu vergessen: Jay-Z, der ebenfalls einen Part hin schmettert, der sich gewaschen hat.</p>
<p>Die zweite Hälfte von &#8220;Cole World: The Sideline Story&#8221; beginnt mit seinem Track, der chilliger nicht sein könnte. Wie so oft auf diesem Album spielt das Klavier eine wichtige Rolle, in diesem Fall sogar die entscheidende. Richtig verträumt kommt das Instrumental daher, bei dem auch Drake mit eingreift, jedoch lange nicht so smooth mit der Musik umzugehen weiß, wie J. Cole. Miss Elliott &#8211; bei diesem Namen läuft es vielen kalt den Rücken hinunter. Doch keine Sorge, die einstige Wuchtbrumme macht sich auf dem Lovesong &#8220;Nobody&#8217;s Perfect&#8221; wirklich gut, was wohl daran liegt, dass sie den Refrain singt und nicht rappt. Ansonsten bleibt ein Titel, der recht flott und mit Drive daherkommt und es schafft Romantik anstatt Kitsch zu versprühen. &#8220;Rise And Shine&#8221; lässt schon am Namen erkennen, dass hier wieder einmal das Selbstbewusstsein im Vordergrund steht und so überrascht es auch nicht, dass auch die Produktion äußerst wuchtig und pompös im Hintergrund wummert, während Cole spittet. Die Schlussphase der Platte fällt dann insgesamt wieder etwas gefühlvoller aus, insbesondere &#8220;Breakdown&#8221; geht mit seiner emotionalen Gesamtanmutung unter die Haut. Lediglich der Bonus Track &#8220;Work Out&#8221;, der bereits vor über einem Jahr als Single veröffentlicht wurde, fällt qualitativ leider deutlich vom Vorangegangenen ab. Aber da Bonus, halb so wild. </p>
<p>&#8220;Cole World: The Sideline Story&#8221; ist ein Album, das eigentlich gar nicht so recht ins Major Business passt, in den Mainstream-Bereich schon gar nicht und wohl genau deshalb ist es umso erfrischender. Kein ständiges Booty-Shaken, Kohle verprassen und Waffe zücken, dafür häufig sehr emotionale Tracks und auch die ein oder andere Perle, die nicht angesprochen wurde, sondern als kleine Überraschung dienen soll. Jay-Z hat in diesem Fall wirklich ein gutes Näschen bewiesen und J. Cole die Erwartungen erfüllt. Weniger ist eben doch manchmal mehr.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-cole-world-the-sideline-story-von-j-cole/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik &#124; Playing in the Shadows von &#8220;Example&#8221;</title>
		<link>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/dance/kritik-playing-in-the-shadows-von-example/</link>
		<comments>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/dance/kritik-playing-in-the-shadows-von-example/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dance/Elektro]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[example]]></category>
		<category><![CDATA[playing in the shadows]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cd-bewertungen.de/?p=8825</guid>
		<description><![CDATA[Elliot Gleave ist niemand, der sich versteckt. Er ist jemand, der die guten und schlechten Momente des Lebens zu schätzen weiß. Der Chancen ergreift und Möglichkeiten nutzt. Aber nicht, ohne ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/dance/kritik-playing-in-the-shadows-von-example/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/ExamplePlayingInTheShadows.png" rel="lightbox[8825]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8826" src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/ExamplePlayingInTheShadows-200x200.png" alt="" width="200" height="200" /></a>Elliot Gleave ist niemand, der sich versteckt. Er ist jemand, der die guten und schlechten Momente des Lebens zu schätzen weiß. Der Chancen ergreift und Möglichkeiten nutzt. Aber nicht, ohne sie zu hinterfragen. Auf „Playing in the Shadows“ schickt der Engländer seine Zuhörer nun dorthin, wo die Sonne niemals scheint und macht klar, warum er in seiner Heimat längst ein Phänomen ist. Denn als Example geht er mit gutem Beispiel voran und schreibt mal eben ein paar musikalische Gesetze neu.</p>
<p>So lassen sich Pop, Electro und Rap wider Erwarten nämlich doch recht gut miteinander verschmelzen und sind nicht nur tanzbar, sondern auch äußerst eingängig. Example wusste das schon lange. Aber erst seit er Calvin Harris vor zwei Jahren bei einer Show supportet hat, hat auch der Rest der Welt etwas davon. In England hat Elliot nämlich bereits zwei Alben auf den Markt gebracht. Da diese beatlastigen Wirbelstürme hierzulande eher als laues Lüftchen angekommen sind, macht der Brite mit „Playing in the Shadows“ nun noch mal richtig Wind und will es von den englischen Charts auch in die deutschen schaffen.</p>
<p>Das dürfte ihm durchaus gelingen, denn sein drittes Album steuert im UK nicht umsonst zielstrebig die # 1 an. „I’ve never been afraight of the highest hights“ singt der 31-Jährige in der ersten Single-Auskopplung „Changed The Way You Kiss Me“ (VÖ 16.09.). Und das dürfte ihm und seiner Karriere definitiv zugute kommen. Denn igendwie schafft er es, dass jeder der zwölf Titel auf „Playing in the Shadows“ einen direkten Angriff auf das Kopf-Nick- und Abgeh-Gen schafft. Man kann unmöglich still sitzen bleiben, während „Stay Awake“ (die zweite Auskopplung),„The Way“ oder der Titeltrack „Playing in the Shadows“ aus den Boxen schallen. Dieser Typ hat es verdammt noch mal drauf und erinnert an The Streets, bei dem er übrigens eine Zeitlang unter Vertrag war. Er mischt den Dance der 90er Jahre mit seinem ganz eigenen Gespür für Musik. Da kann man sich nur fragen, warum die Briten dieses Naturtalent so lange für sich behalten haben.</p>
<p>Vielleicht haben sie bis zum richtigen Moment gewartet. Elliot wusste nämlich lange selbst nicht so richtig, was er wollte. Seine erste Platte „What We Made“ (2007) war dem Hip Hop verschrieben, allerdings bezeichnet Example sie aus heutiger Sicht nicht als wirklich sich selbst. Jetzt scheint er angekommen, gründet jedes Wort auf echte Emotionen und vor allem auf Herzblut. So ist das von Nero produzierte Scheibchen nicht nur eine Vorlage zum Abtanzen, sondern auch zum Nachdenken geworden. Example sieht das eher bescheiden: „Ich gehöre nicht zu den zehn besten Rappern oder den zehn besten Sängern des Landes. Aber ich bin ein guter Songwriter und ein guter Performer […] Wer auch immer nach mir auf die Bühne geht, kann einpacken!“.</p>
<p>In diesem Sinne: Ab dem 30. September ist sein „echtes Leben“ vertont zu haben! Hier sollten nicht nur Schattenspieler zuschlagen …</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/dance/kritik-playing-in-the-shadows-von-example/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik &#124; Tha Carter IV von &#8220;Lil&#8217; Wayne&#8221;</title>
		<link>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-tha-carter-iv-von-lil-wayne/</link>
		<comments>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-tha-carter-iv-von-lil-wayne/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 10:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Lil Wayne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cd-bewertungen.de/?p=8602</guid>
		<description><![CDATA[Noch keine 30 Jahre auf dem Buckel und dennoch schon 9 Solo-Platten veröffentlicht &#8211; Lil&#8217; Wayne kann auf eine durchaus beeindruckende Karriere zurückblicken. Kommerzieller Durchbruch war sicher &#8220;Tha Carter III&#8221; ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-tha-carter-iv-von-lil-wayne/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-tha-carter-iv-von-lil-wayne/attachment/51kpbpdrxml-_sl500_aa300_/" rel="attachment wp-att-8603"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/51KPBPDRXML._SL500_AA300_-200x200.jpg" alt="" title="51KPBPDRXML._SL500_AA300_" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8603" /></a>Noch keine 30 Jahre auf dem Buckel und dennoch schon 9 Solo-Platten veröffentlicht &#8211; Lil&#8217; Wayne kann auf eine durchaus beeindruckende Karriere zurückblicken. Kommerzieller Durchbruch war sicher &#8220;Tha Carter III&#8221; mit dem der Tattoo-Junkie aus New Orleans internationale Berühmtheit erlangte. Nach dem experimentellen &#8220;Rebirth&#8221; und dem Knast-Lebenszeichen &#8220;I Am Not A Human Being&#8221; folgt nun mit &#8220;Tha Carter IV&#8221; die Fortsetzung seiner Trilogie. Für ein erfolgreiches Gelingen lud Weezy neben seinen Labelmates auch seine Buddies T-Pain und Rick Ross ein, außerdem sind u.a. Jadakiss und John Legend zu hören.</p>
<p>&#8220;Tha Carter IV&#8221; kommt in der Standard-Ausgabe mit 15 Tracks daher, die Deluxe Version hat noch 3 Boni im Gepäck. Eröffnet wird die Platte mit einem recht eintönigen Intro, das nach fast dreiminütiger Laufzeit von einem sehr chilligen Song abgelöst wird. &#8220;Blunt Blowin&#8221; heißt angesprochener Titel, der mit behäbiger Melodie und tief wummerndem Bass die Grundlage für Wayne bietet, der etwas über Leben und Lifestyle berichtet, wie gewohnt mit der ein oder andere lustigen Zeile. Was jedoch danach folgt, kann man getrost als Welle der Monotonie bezeichnen. Dies fängt an mit &#8220;MegaMan&#8221;, das vom Namen her eigentlich cool klingt und dazu prädestiniert ist, in eine pompöse Selbstverherrlichung auszuufern, doch im Endeffekt steht ein Bum-Bum-Beat mit etwas Synthie-Gedudel zu Buche, dazu die selben Drum Patterns, die wir in dieser Anfangsphase auf jedem Track zu hören bekommen. Die Single &#8220;6 Foot 7 Foot&#8221; stammt aus den Händen von Bangladesh, der ja schon für &#8220;A Milli&#8221; verantwortlich war. Was damals gut geklappt hat, soll wohl auch 2011 funktionieren und so klingt der Song wie ein Mix aus dem angesprochenen &#8220;A Milli&#8221; und &#8220;Women Lie, Men Lie&#8221; von Yo Gotti. Sprich: extrem harter, immer gleich hämmernder Beat, dazu eine durchweg brabbelnde Computer-Stimme im Background. Für die einen ein Banger, für die anderen das Grauen schlechthin. Unstrittig bleibt jedoch Wayne&#8217;s Performance und die ist hier eine der besten von &#8220;Tha Carter IV&#8221;. Wer es etwas relaxter mag, der ist bei &#8220;She Will&#8221; an der richtigen Adresse. Das melodische und ruhiger gehaltene Instrumental stellt eine angenehme Abwechslung dar, dazu passend die Stimmen von Wayne und Feature Drake perfekt.</p>
<p>&#8220;How To Hate&#8221; wurde bekanntlich auch als Single ausgekoppelt und ist daher schon einigen ein Begriff. Wem der Track noch nicht zu Ohren gekommen ist, der kann sich auf eine übertrieben schmalzige Nummer über die Abrechnung mit intriganten Flittchen einstellen. Nicht nur die Produktion ist hier kaum auszuhalten, auch T-Pain&#8217;s Autotune-Gewinsel überschreitet jegliche Grenze von gutem Geschmack. Zur Mitte des Albums finden wir ein Interlude, eingespielt von Tech N9ne und Andre 3000 von OutKast. Eigentlich sind Interludes ja nicht der Rede wert, doch in diesem Falle muss es einfach genannt werden. Sowohl Tech als auch Dre legen auf dem ruffen Instrumental los wie die Feuerwehr und stellen mit ihren Performances fast den kompletten Rest von &#8220;Tha Carter IV&#8221; in den Schatten. Wenigstens scheint mit diesem Startschuss auch Wayne endlich ins Rollen zu kommen. &#8220;John&#8221; ist ein Down South Brett, wie es im Buche steht. Dicker Bass, schrille Synthies, dazu Gepose und Prolletentum in seiner reinsten Form, vorgetragen vom Birdman Jr. und Rick Ross. Auch &#8220;Abortion&#8221; präsentiert sich deutlich besser als die komplette erste Hälfte Albums, was neben Wayne den kräftigen Drums und Gospel-Gesang im Background zu verdanken ist. Leider ist das meiste Pulver nun jedoch schon wieder verschossen. &#8220;So Special&#8221; (feat. John Legend) und &#8220;It&#8217;s Good&#8221; (feat. Jadakiss &#038; Drake) langweilen erneut mit Schmalz und Eintönigkeit, auch das auf ernst getrimmte &#8220;President Carter&#8221; plätschert eher belanglos vor sich hin. Erwähnt sei noch das Outro, das zwar wieder komplett auf Lil&#8217; Wayne verzichtet, dafür aber mit gelungenen Ryhmes von Bun B, Nas und Busta Rhymes punkten kann. Lediglich Puff Daddy&#8217;s einstiger Hoffnungsträger und neuer Cash Money Millionaire Shyne präsentiert sich nach Jahren im Knast mit geschwächter Stimme &#8211; ein Schock für alte Fans!</p>
<p>Sofern man nicht gerade ein Lil&#8217; Wayne Fanatic ist und &#8220;Tha Carter IV&#8221; aus einer neutraleren Perspektive betrachtet, so muss leider festgehalten werden, dass dieses Album neben &#8220;500 Degreez&#8221; und &#8220;Rebirth&#8221; ganz klar zu den Schwachpunkten seiner Karriere zählt. Und das liegt weniger an Weezy selbst (auch wenn er wohl nie als großer Poet in die Geschichte des Rap eingehen wird), sondern an der mauen Beatauswahl, die jegliche Innovation vermissen lässt. Da hat selbst das stark diskutierte &#8220;Tha Carter III&#8221; die Nase vorn. Kurzum: Wer Lil&#8217; Wayne in den letzten 2-3 Jahren kennen und lieben gelernt hat und darüber hinaus die Singles mag, wird auch an &#8220;Tha Carter IV&#8221; seine Freude haben. Fans von früher hingegen, dürften auch weiterhin der glorreichen Hot Boys Ära nachtrauern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-tha-carter-iv-von-lil-wayne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik &#124; The R.E.D. Album von &#8220;Game&#8221;</title>
		<link>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-the-r-e-d-album-von-game/</link>
		<comments>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-the-r-e-d-album-von-game/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 11:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[The Game]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cd-bewertungen.de/?p=8391</guid>
		<description><![CDATA[Bereits 2009 kündigte der aus Compton, L.A. stammende Rapper Game einen Nachfolger zu &#8220;LAX&#8221; an. Nun, 2 Jahre, zahlreiche Singles und Mixtapes später, steht &#8220;The R.E.D. Album&#8221; nun endlich in ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-the-r-e-d-album-von-game/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-the-r-e-d-album-von-game/attachment/theredalbumcover/" rel="attachment wp-att-8392"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/THEREDALBUMCOVER-200x200.jpg" alt="" title="THEREDALBUMCOVER" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8392" /></a>Bereits 2009 kündigte der aus Compton, L.A. stammende Rapper Game einen Nachfolger zu &#8220;LAX&#8221; an. Nun, 2 Jahre, zahlreiche Singles und Mixtapes später, steht &#8220;The R.E.D. Album&#8221; nun endlich in den Läden. Der Albumtitel soll angeblich nicht auf die Gangfarbe der Bloods hinweisen, sondern steht für rededication &#8211; eine Widmung an Fans und Musik. Ob die Bloods wirklich nichts damit zu tun haben, sei nun mal dahingestellt. Viele Fans gerieten im Vorfeld schon in helle Aufregung, denn &#8220;The R.E.D. Album&#8221; sollte nach seinem Major Debüt &#8220;The Documentary&#8221; das erste Werk werden, für das Game wieder mit Dr. Dre zusammenarbeitet. Diese Euphorie muss jedoch etwas gebremst werden, denn der Doctor greift nur lyrisch etwas ein. Stattdessen ist Neptunes-Chef Pharrell Williams der starke Mann hinter dieser Platte. </p>
<p>Wie wir es von Game kennen fällt auch &#8220;The R.E.D. Album&#8221; sehr umfangreich aus. Abzüglich der Skits von Dr. Dre bleiben unterm Strich 17 Songs zu Buche stehen zu denen sich insgesamt 18 Guest-Features gesellen. Den Anfang macht &#8220;The City&#8221;, einem Song, auf dem Game kurz seinen Werdegang beschreibt und nicht damit zurückhält, sich selbst zu loben. Unterstützt wird dies von einem ruhige, mystisch angehauchten Beat, der auch eine gewisse Kraft aufbaut, sie jedoch nicht komplett entfesselt. Zusätzlich darf Newcomer Kendrick Lamar mitwirken. Einen typischen West Coast Banger bekommen wir mit &#8220;Drug Test&#8221; aufs Gehör gezimmert. Worum es geht, erkennt man schon am Titel. Da ist es wenig überraschend, dass Dr. Dre und Snoop Dogg mit am Start sind. Lil Wayne und Tyler The Creator geben sich auf &#8220;Martians vs. Goblins&#8221; die Ehre. Schon der Name des Tracks klingt ein wenig schräg und auch Weezy und Tyler stehen ja dafür, gerne mal zu experimentieren. Und tatsächlich schafft es Game mit dieser Kombo einen wirklich aufsehenerregenden Track, der mit harten Lyrics und Wortspielen nur um sich wirft, dabei gleichzeitig noch ein paar Ohrfeigen an Rihanna und Bruno Mars verteilt, zu erschaffen. Passend dazu wummert ein tiefer Bass zu schrillen Hintergrundklängen. Abgerundet wird die Startphase von &#8220;The R.E.D. Album&#8221; mit der Single &#8220;Red Nation&#8221;, auf der Lil Wayne erneut vertreten ist. E-Gitarren und Piano wurden hier mit einem Sample von &#8220;Kernkraft 400&#8243; von Zombie Nation. Böse Zungen könnten zwar bemängeln, dass diese Idee von Three 6 Mafia (&#8220;I Got&#8221;, 2008) geklaut wurde, aber man sollte sich lieber über einen weiteren gelungenen Smash freuen.</p>
<p>Ein furioser Beginn also, mit dem Game in sein viertes Major Album gestartet ist. Leider kann er diese Qualität nicht durchgehend halten. Besonders der Mittelteil beinhaltet einige Tracks wie das flotte &#8220;Good Girls Go Bad&#8221; (feat Drake), das auf Hart getrimmte &#8220;Heavy Artillery&#8221; (feat. Rick Ross &#038; Beanie Siegel) oder &#8220;Speakers On Blas&#8221; mit einem glänzend aufgelegten E-40 nebst Big Boi, die zwar alle als O.K. zu bezeichnen sind, jedoch weit davon entfernt sind Bäume auszureißen. Zusätzlich werden auch ein paar Langweiler, wie &#8220;Paramedics&#8221; (feat. Young Jeezy) oder zu kitschige R&#038;B Nummern wie &#8220;All The Way Gone&#8221; (feat. Mario &#038; Wale), die dem Gesamtbild natürlich schaden. Wirkliche Hit erleben wir hier nur mit &#8220;Ricky&#8221;, einem kurzen und bombastischen Einblick in Game&#8217;s Leben, das mit einem genialen DJ Khalil Instrumental versehen wurde, und mit der äußerst chilligen zweiten Single &#8220;Pot Of Gold&#8221;, die auch etwas zum nachdenken anregt. Lediglich die Worte &#8220;I miss the days when life was simple&#8221; vom verwöhnten Luxus-Bubi Chris Brown wirken ein wenig unglaubwürdig. Gegen Ende weiß insbesondere die DJ Premier Produktion &#8220;Born In The Trap&#8221; zu gefallen. Die gewohnt harte Drum trifft auf eine emotionale Melodie, die Game&#8217;s Raps unterstreichen, die hier wieder einmal deutlich aufzeigen, wie sehr sich Compton&#8217;s heißestes Eisen im Feuer in den letzten Jahren verbessert hat. Das unglaublich smoothe &#8220;Mama Knows&#8221; überrascht hingegen mit einer Nelly Furtado, die man auf einem Album von Game wohl eher weniger erwartet hat. Außerdem lassen die Neptunes aufhorchen, dass sie nicht nur Party-Banger schmieden können, sondern auch eingängige Sahnestücke. </p>
<p>Der wohl größte Pluspunkt von &#8220;The R.E.D. Album&#8221; ist die viele Abwechslung. Game versucht nicht mehr nur einen auf West Coast Gangsta zu machen, sondern zeigt ein buntes Spektrum an Facetten. Bedauernswert, dass die großartige Qualität mancher Tracks nicht über die komplette Spielzeit anhält, sondern dass sich auch einige mittelmäßige bis schwächere Songs eingeschlichen haben. Fans von Game werden jedoch auf alle Fälle ihre Freude an dieser Platte haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-the-r-e-d-album-von-game/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

