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	<title>CD-Bewertungen.de – Dein Musikmagazin im Internet &#187; Julius</title>
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	<description>News &#124; Reviews &#124; Videos &#124; Gewinnspiele</description>
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		<title>Kritik &#124; RevolveЯ von &#8220;T-Pain&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Soul/R&B]]></category>
		<category><![CDATA[T-Pain]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rnb/kritik-revolve%d1%8f-von-t-pain/attachment/tpainrevolver/" rel="attachment wp-att-10874"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Tpainrevolver-200x200.jpg" alt="" title="Tpainrevolver" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-10874" /></a>Es gab nicht wenige, die hielten T-Pain bei dessen Debüt 2005 für eine Eintagsfliege. Sechs Jahre später beweist uns der Sänger/Rapper aus Tallahassee, dass er sich erfolgreich im Biz halten konnte. &#8220;RevolveЯ&#8221; ist der Titel seines insgesamt vierten Werkes, dessen hervorgehobene Buchstaben &#8220;evolve&#8221; verdeutlichen sollen, dass er sich weiter entwickelt hat. Unverändert blieb das Engagement bei Akons Label Konvict Muzik, hat sich dafür aber tatsächlich an der musikalischen Ausrichtung etwas getan?</p>
<p>Die bei uns erhältliche Deluxe Edition von &#8220;RevolveЯ&#8221; wartet mit insgesamt 17 Tracks auf und verzichtet dabei komplett auf Interludes und ähnliche Störfaktoren. Eröffnet wird die Platte gemeinsam mit T-Pains Buddy Lil Wayne auf &#8220;Bang Bang Pow Pow&#8221;. Der Titel lässt bereits erahnen: hier geht es härter zur Sache. Von edlen Streichern eingeleitet, mit dicken Bässen fortgeführt, zeigt sich das Instrumental kraftvoll und mit gezügeltem Tempo. T-Pain performt mit einem aggressiven Mix aus Rap und Auto-Tune-Gesang, Weezy hingegen lässt es recht gechillt angehen. Inhaltlich darf man hier keine große Poesie erwarten, lediglich das übliche &#8220;wir haben die dicken Eier&#8221; und &#8220;komm&#8217; uns besser nicht zu nahe&#8221;. Dieser Einstand wird mit &#8220;Bottlez&#8221; konsequent fortgeführt. Durch einen penetranten und sehr simpel gestrickten Bass, geziert mit schrillen Klängen aus der Elektronik, eignet sich das Ganze gut für Clubs, ist nichts desto trotz recht eintönig und langweilig. Club-Musik ist auch bei &#8220;It&#8217;s Not You (It&#8217;s Me)&#8221; das große Stichwort. Auch T-Pain kam nicht drum herum, sich dem aktuellen Trend vom Hip-Hop-Electro-Mix zu entziehen. DJ Chuckie schmiedete dafür einen recht glatt gebügelten Pop-House-Jam, der auch dank Pitbull als Feature sicher seine Fans &#8211; hauptsächlich bei der jüngeren Generation &#8211; finden wird. &#8220;Default Picture&#8221; wirkt mit seiner ruhigen und nachdenklichen Art fast schon wie ein echter Stilbruch. Mit einem klassischen Klavierspiel im Gepäck, zeigt sich T-Pain von seiner romantischen Seite, was im Refrain auch durchaus gut funktioniert. Die Strophen hingegen sind aufrund der voll aufgedrehten Stimmverzerrung nicht ganz so angenehm anzuhören. </p>
<p>Mit &#8220;5 O&#8217;Clock&#8221; (feat. Lily Allen &#038; Wiz Khalifa), &#8220;Sho-Time (Pleasure Thang)&#8221; und &#8220;Rock Bottom&#8221; folgt gleich eine ganze Serie an Songs, die dieses gezügelte Tempo fortführen. Insbesondere das letztgenannte &#8220;Rock Bottom&#8221; weiß mit geschmeidigen Klängen, einen gewissen Drive und einem engagierten T-Pain zu überzeugen, während die anderen dem Mittelmaß zuzuordnen sind. Einen der schönsten Tracks bekommen wir mit &#8220;Mix&#8217;d Girl&#8221; zu hören. Während zu Beginn nur ein Piano zu hören ist, setzen nach und nach immer mehr Elemente ein und münden letztendlich in einem flotten, aber trotzdem noch romantischen Smash, der durch geschickte Geschwindigkeitswechsel interessant bleibt. Etwas überraschend, dass auch ein Lied mit dem Namen &#8220;I Don&#8217;t Give A Fuck&#8221; für gute Laune sorgt, während auf dem sehr schlichten und extrem slow gehaltenen &#8220;Drowning Again&#8221; ordentlich auf die Tränendrüse gedrückt wird und das vor Schmalz nur so trieft. Deutlich besser gelang der &#8220;Best Love Song&#8221;. Gemeinsam mit Chris Brown zeigt T-Pain, dass ein Liebeslied nicht unbedingt übertrieben kitschig sein muss, sondern auch ein wenig poppiger und frühlingshaft. Die Schlussphase von &#8220;RevolveЯ&#8221; wird mit dem recht relaxten &#8220;Center Of The Stage&#8221; (feat. R. Kelly &#038; Bei Maejor) eingeleitet, über das unspektakuläre &#8220;Regular Girl&#8221; fortgeführt und schließlich mit &#8220;Nuthin&#8217;&#8221; (feat. E-40 &#038; Detail), das in die Hyphy-Richtung geht, beendet.</p>
<p>Eine große Weiterentwicklung ist bei &#8220;RevolveЯ&#8221; nicht wirklich zu spüren. T-Pain macht das Selbe wie auch auf seinen vorherigen Platten, allerdings mit spürbarem Qualitätsabfall. Es klingt vieles zu ähnlich und zu austauschbar, echte Hits, die auch länger im Gedächtnis bleiben, finden wir nur wenige. T-Pain Fans können sich auf ein solides Werk einstellen, der Rest verpasst nichts, wenn man &#8220;RevolveЯ&#8221; auslässt.</p>
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		<title>Kritik &#124; Cole World: The Sideline Story von &#8220;J. Cole&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 09:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[J. Cole]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-cole-world-the-sideline-story-von-j-cole/attachment/51d574fckcl-_sl500_aa300_/" rel="attachment wp-att-9016"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/51d574fckcL._SL500_AA300_-200x200.jpg" alt="" title="51d574fckcL._SL500_AA300_" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-9016" /></a>Jermaine Lamarr Cole, oder kurz J. Cole, gehört zu den vielen jungen Musik-Talenten, die von Hip Hop Mogul Jay-Z gefördert und mit einem Plattenvertrag bei dessen noch recht jungem Label Roc Nation ausgestattet wurden. Nach diversen recht erfolgreichen Mixtapes, steht nun mit &#8220;Cole World: The Sideline Story&#8221; das erste Album des Rappers aus North Carolina in den Plattenläden. Den Großteil des 16 Track umfassenden Werkes produzierte Cole gleich selbst, auch im lyrischen Bereich ist er hauptsächlich alleine verantwortlich und hat mit seinem Chef, Trey Songz, Drake und Missy Elliott lediglich 4 Features dazu geholt. Heutzutage fast schon eine Seltenheit. Stellt sich nun nur noch die Frage, ob J. Cole sich vielleicht nicht etwas zu viel zugemutet hat, oder ob die Eigenregie genau das richtige Rezept für eine gelungene Platte ist.</p>
<p>Schon das Intro mit seinem gefühlvollen Klavierstück lässt erkennen, J. Cole gehört eher zur ruhigeren Gattung &#8211; ein Junge, der nicht durch Image, sondern mit smartem Auftreten punkten will. So richtig startet das Album jedoch mit &#8220;Dollar And A Dream III&#8221;, der Fortsetzung einer bereits 2007 gestarteten Serie an Songs. Mit eher traurigen Pianoklängen ausgestattet, bietet das Instrumental die optimale Basis für Cole&#8217;s ernste Performance, die insbesondere mit der ewig langen zweiten Strophe beeindruckend, aber natürlich auch nicht ganz so leicht zu verarbeiten ist. Mit dem als Single veröffentlichten &#8220;Can&#8217;t Get Enough&#8221; gibt es schon früh einen absoluten Knaller der Tracklist. Im Grunde geht es nicht mehr um Frauengeschichten, dennoch recht unterhaltsam verpackt, gerade auch weil Cole mit hohem Tempo die Reime rausfeuert. Gekreuzt wird diese Performance mit einer wirklich unglaublich tollen Produktion, die sowohl vom Tempo her mitreißt, mit ihrer melodischen Art und dem Background-Gesang aber auch gleich unter die Haut geht, was mit dem Refrain von Cole und Trey Songz dann schlussendlich noch auf die Spitze getrieben wird. &#8220;Lights Please&#8221; hingegen kommt recht relaxt daher und lässt sich genau deshalb gut anhören bzw. genießen. Ein Song, der zunächst gar nicht so zum Rest der Platte passen will, finden wir mit &#8220;Mr. Nice Watch&#8221;. Die Kollabo mit Jay-Z donnert im Kontrast zu den andern Liedern mit massig Bass und vielen elektronischen Elementen durch die Anlage. Dadurch kommt auch eine etwas rauere Atmosphäre auf, die Cole in seinen Raps zu nutzen weiß und es allen zeigt, die ihn früher belächelt haben. Nett dabei auch der Querverweis auf seinen Lieblingssport Basketball, der ja auch im Artwork verarbeitet wurde (&#8220;Coach wouldn&#8217;t let a nigga off the bench, now wonder why I didn&#8217;t quit the team&#8221;. Nicht zu vergessen: Jay-Z, der ebenfalls einen Part hin schmettert, der sich gewaschen hat.</p>
<p>Die zweite Hälfte von &#8220;Cole World: The Sideline Story&#8221; beginnt mit seinem Track, der chilliger nicht sein könnte. Wie so oft auf diesem Album spielt das Klavier eine wichtige Rolle, in diesem Fall sogar die entscheidende. Richtig verträumt kommt das Instrumental daher, bei dem auch Drake mit eingreift, jedoch lange nicht so smooth mit der Musik umzugehen weiß, wie J. Cole. Miss Elliott &#8211; bei diesem Namen läuft es vielen kalt den Rücken hinunter. Doch keine Sorge, die einstige Wuchtbrumme macht sich auf dem Lovesong &#8220;Nobody&#8217;s Perfect&#8221; wirklich gut, was wohl daran liegt, dass sie den Refrain singt und nicht rappt. Ansonsten bleibt ein Titel, der recht flott und mit Drive daherkommt und es schafft Romantik anstatt Kitsch zu versprühen. &#8220;Rise And Shine&#8221; lässt schon am Namen erkennen, dass hier wieder einmal das Selbstbewusstsein im Vordergrund steht und so überrascht es auch nicht, dass auch die Produktion äußerst wuchtig und pompös im Hintergrund wummert, während Cole spittet. Die Schlussphase der Platte fällt dann insgesamt wieder etwas gefühlvoller aus, insbesondere &#8220;Breakdown&#8221; geht mit seiner emotionalen Gesamtanmutung unter die Haut. Lediglich der Bonus Track &#8220;Work Out&#8221;, der bereits vor über einem Jahr als Single veröffentlicht wurde, fällt qualitativ leider deutlich vom Vorangegangenen ab. Aber da Bonus, halb so wild. </p>
<p>&#8220;Cole World: The Sideline Story&#8221; ist ein Album, das eigentlich gar nicht so recht ins Major Business passt, in den Mainstream-Bereich schon gar nicht und wohl genau deshalb ist es umso erfrischender. Kein ständiges Booty-Shaken, Kohle verprassen und Waffe zücken, dafür häufig sehr emotionale Tracks und auch die ein oder andere Perle, die nicht angesprochen wurde, sondern als kleine Überraschung dienen soll. Jay-Z hat in diesem Fall wirklich ein gutes Näschen bewiesen und J. Cole die Erwartungen erfüllt. Weniger ist eben doch manchmal mehr.</p>
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		<title>Kritik &#124; Tha Carter IV von &#8220;Lil&#8217; Wayne&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 10:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Lil Wayne]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch keine 30 Jahre auf dem Buckel und dennoch schon 9 Solo-Platten veröffentlicht &#8211; Lil&#8217; Wayne kann auf eine durchaus beeindruckende Karriere zurückblicken. Kommerzieller Durchbruch war sicher &#8220;Tha Carter III&#8221; ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-tha-carter-iv-von-lil-wayne/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-tha-carter-iv-von-lil-wayne/attachment/51kpbpdrxml-_sl500_aa300_/" rel="attachment wp-att-8603"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/51KPBPDRXML._SL500_AA300_-200x200.jpg" alt="" title="51KPBPDRXML._SL500_AA300_" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8603" /></a>Noch keine 30 Jahre auf dem Buckel und dennoch schon 9 Solo-Platten veröffentlicht &#8211; Lil&#8217; Wayne kann auf eine durchaus beeindruckende Karriere zurückblicken. Kommerzieller Durchbruch war sicher &#8220;Tha Carter III&#8221; mit dem der Tattoo-Junkie aus New Orleans internationale Berühmtheit erlangte. Nach dem experimentellen &#8220;Rebirth&#8221; und dem Knast-Lebenszeichen &#8220;I Am Not A Human Being&#8221; folgt nun mit &#8220;Tha Carter IV&#8221; die Fortsetzung seiner Trilogie. Für ein erfolgreiches Gelingen lud Weezy neben seinen Labelmates auch seine Buddies T-Pain und Rick Ross ein, außerdem sind u.a. Jadakiss und John Legend zu hören.</p>
<p>&#8220;Tha Carter IV&#8221; kommt in der Standard-Ausgabe mit 15 Tracks daher, die Deluxe Version hat noch 3 Boni im Gepäck. Eröffnet wird die Platte mit einem recht eintönigen Intro, das nach fast dreiminütiger Laufzeit von einem sehr chilligen Song abgelöst wird. &#8220;Blunt Blowin&#8221; heißt angesprochener Titel, der mit behäbiger Melodie und tief wummerndem Bass die Grundlage für Wayne bietet, der etwas über Leben und Lifestyle berichtet, wie gewohnt mit der ein oder andere lustigen Zeile. Was jedoch danach folgt, kann man getrost als Welle der Monotonie bezeichnen. Dies fängt an mit &#8220;MegaMan&#8221;, das vom Namen her eigentlich cool klingt und dazu prädestiniert ist, in eine pompöse Selbstverherrlichung auszuufern, doch im Endeffekt steht ein Bum-Bum-Beat mit etwas Synthie-Gedudel zu Buche, dazu die selben Drum Patterns, die wir in dieser Anfangsphase auf jedem Track zu hören bekommen. Die Single &#8220;6 Foot 7 Foot&#8221; stammt aus den Händen von Bangladesh, der ja schon für &#8220;A Milli&#8221; verantwortlich war. Was damals gut geklappt hat, soll wohl auch 2011 funktionieren und so klingt der Song wie ein Mix aus dem angesprochenen &#8220;A Milli&#8221; und &#8220;Women Lie, Men Lie&#8221; von Yo Gotti. Sprich: extrem harter, immer gleich hämmernder Beat, dazu eine durchweg brabbelnde Computer-Stimme im Background. Für die einen ein Banger, für die anderen das Grauen schlechthin. Unstrittig bleibt jedoch Wayne&#8217;s Performance und die ist hier eine der besten von &#8220;Tha Carter IV&#8221;. Wer es etwas relaxter mag, der ist bei &#8220;She Will&#8221; an der richtigen Adresse. Das melodische und ruhiger gehaltene Instrumental stellt eine angenehme Abwechslung dar, dazu passend die Stimmen von Wayne und Feature Drake perfekt.</p>
<p>&#8220;How To Hate&#8221; wurde bekanntlich auch als Single ausgekoppelt und ist daher schon einigen ein Begriff. Wem der Track noch nicht zu Ohren gekommen ist, der kann sich auf eine übertrieben schmalzige Nummer über die Abrechnung mit intriganten Flittchen einstellen. Nicht nur die Produktion ist hier kaum auszuhalten, auch T-Pain&#8217;s Autotune-Gewinsel überschreitet jegliche Grenze von gutem Geschmack. Zur Mitte des Albums finden wir ein Interlude, eingespielt von Tech N9ne und Andre 3000 von OutKast. Eigentlich sind Interludes ja nicht der Rede wert, doch in diesem Falle muss es einfach genannt werden. Sowohl Tech als auch Dre legen auf dem ruffen Instrumental los wie die Feuerwehr und stellen mit ihren Performances fast den kompletten Rest von &#8220;Tha Carter IV&#8221; in den Schatten. Wenigstens scheint mit diesem Startschuss auch Wayne endlich ins Rollen zu kommen. &#8220;John&#8221; ist ein Down South Brett, wie es im Buche steht. Dicker Bass, schrille Synthies, dazu Gepose und Prolletentum in seiner reinsten Form, vorgetragen vom Birdman Jr. und Rick Ross. Auch &#8220;Abortion&#8221; präsentiert sich deutlich besser als die komplette erste Hälfte Albums, was neben Wayne den kräftigen Drums und Gospel-Gesang im Background zu verdanken ist. Leider ist das meiste Pulver nun jedoch schon wieder verschossen. &#8220;So Special&#8221; (feat. John Legend) und &#8220;It&#8217;s Good&#8221; (feat. Jadakiss &#038; Drake) langweilen erneut mit Schmalz und Eintönigkeit, auch das auf ernst getrimmte &#8220;President Carter&#8221; plätschert eher belanglos vor sich hin. Erwähnt sei noch das Outro, das zwar wieder komplett auf Lil&#8217; Wayne verzichtet, dafür aber mit gelungenen Ryhmes von Bun B, Nas und Busta Rhymes punkten kann. Lediglich Puff Daddy&#8217;s einstiger Hoffnungsträger und neuer Cash Money Millionaire Shyne präsentiert sich nach Jahren im Knast mit geschwächter Stimme &#8211; ein Schock für alte Fans!</p>
<p>Sofern man nicht gerade ein Lil&#8217; Wayne Fanatic ist und &#8220;Tha Carter IV&#8221; aus einer neutraleren Perspektive betrachtet, so muss leider festgehalten werden, dass dieses Album neben &#8220;500 Degreez&#8221; und &#8220;Rebirth&#8221; ganz klar zu den Schwachpunkten seiner Karriere zählt. Und das liegt weniger an Weezy selbst (auch wenn er wohl nie als großer Poet in die Geschichte des Rap eingehen wird), sondern an der mauen Beatauswahl, die jegliche Innovation vermissen lässt. Da hat selbst das stark diskutierte &#8220;Tha Carter III&#8221; die Nase vorn. Kurzum: Wer Lil&#8217; Wayne in den letzten 2-3 Jahren kennen und lieben gelernt hat und darüber hinaus die Singles mag, wird auch an &#8220;Tha Carter IV&#8221; seine Freude haben. Fans von früher hingegen, dürften auch weiterhin der glorreichen Hot Boys Ära nachtrauern.</p>
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		<title>Kritik &#124; The R.E.D. Album von &#8220;Game&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 11:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[The Game]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-the-r-e-d-album-von-game/attachment/theredalbumcover/" rel="attachment wp-att-8392"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/THEREDALBUMCOVER-200x200.jpg" alt="" title="THEREDALBUMCOVER" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8392" /></a>Bereits 2009 kündigte der aus Compton, L.A. stammende Rapper Game einen Nachfolger zu &#8220;LAX&#8221; an. Nun, 2 Jahre, zahlreiche Singles und Mixtapes später, steht &#8220;The R.E.D. Album&#8221; nun endlich in den Läden. Der Albumtitel soll angeblich nicht auf die Gangfarbe der Bloods hinweisen, sondern steht für rededication &#8211; eine Widmung an Fans und Musik. Ob die Bloods wirklich nichts damit zu tun haben, sei nun mal dahingestellt. Viele Fans gerieten im Vorfeld schon in helle Aufregung, denn &#8220;The R.E.D. Album&#8221; sollte nach seinem Major Debüt &#8220;The Documentary&#8221; das erste Werk werden, für das Game wieder mit Dr. Dre zusammenarbeitet. Diese Euphorie muss jedoch etwas gebremst werden, denn der Doctor greift nur lyrisch etwas ein. Stattdessen ist Neptunes-Chef Pharrell Williams der starke Mann hinter dieser Platte. </p>
<p>Wie wir es von Game kennen fällt auch &#8220;The R.E.D. Album&#8221; sehr umfangreich aus. Abzüglich der Skits von Dr. Dre bleiben unterm Strich 17 Songs zu Buche stehen zu denen sich insgesamt 18 Guest-Features gesellen. Den Anfang macht &#8220;The City&#8221;, einem Song, auf dem Game kurz seinen Werdegang beschreibt und nicht damit zurückhält, sich selbst zu loben. Unterstützt wird dies von einem ruhige, mystisch angehauchten Beat, der auch eine gewisse Kraft aufbaut, sie jedoch nicht komplett entfesselt. Zusätzlich darf Newcomer Kendrick Lamar mitwirken. Einen typischen West Coast Banger bekommen wir mit &#8220;Drug Test&#8221; aufs Gehör gezimmert. Worum es geht, erkennt man schon am Titel. Da ist es wenig überraschend, dass Dr. Dre und Snoop Dogg mit am Start sind. Lil Wayne und Tyler The Creator geben sich auf &#8220;Martians vs. Goblins&#8221; die Ehre. Schon der Name des Tracks klingt ein wenig schräg und auch Weezy und Tyler stehen ja dafür, gerne mal zu experimentieren. Und tatsächlich schafft es Game mit dieser Kombo einen wirklich aufsehenerregenden Track, der mit harten Lyrics und Wortspielen nur um sich wirft, dabei gleichzeitig noch ein paar Ohrfeigen an Rihanna und Bruno Mars verteilt, zu erschaffen. Passend dazu wummert ein tiefer Bass zu schrillen Hintergrundklängen. Abgerundet wird die Startphase von &#8220;The R.E.D. Album&#8221; mit der Single &#8220;Red Nation&#8221;, auf der Lil Wayne erneut vertreten ist. E-Gitarren und Piano wurden hier mit einem Sample von &#8220;Kernkraft 400&#8243; von Zombie Nation. Böse Zungen könnten zwar bemängeln, dass diese Idee von Three 6 Mafia (&#8220;I Got&#8221;, 2008) geklaut wurde, aber man sollte sich lieber über einen weiteren gelungenen Smash freuen.</p>
<p>Ein furioser Beginn also, mit dem Game in sein viertes Major Album gestartet ist. Leider kann er diese Qualität nicht durchgehend halten. Besonders der Mittelteil beinhaltet einige Tracks wie das flotte &#8220;Good Girls Go Bad&#8221; (feat Drake), das auf Hart getrimmte &#8220;Heavy Artillery&#8221; (feat. Rick Ross &#038; Beanie Siegel) oder &#8220;Speakers On Blas&#8221; mit einem glänzend aufgelegten E-40 nebst Big Boi, die zwar alle als O.K. zu bezeichnen sind, jedoch weit davon entfernt sind Bäume auszureißen. Zusätzlich werden auch ein paar Langweiler, wie &#8220;Paramedics&#8221; (feat. Young Jeezy) oder zu kitschige R&#038;B Nummern wie &#8220;All The Way Gone&#8221; (feat. Mario &#038; Wale), die dem Gesamtbild natürlich schaden. Wirkliche Hit erleben wir hier nur mit &#8220;Ricky&#8221;, einem kurzen und bombastischen Einblick in Game&#8217;s Leben, das mit einem genialen DJ Khalil Instrumental versehen wurde, und mit der äußerst chilligen zweiten Single &#8220;Pot Of Gold&#8221;, die auch etwas zum nachdenken anregt. Lediglich die Worte &#8220;I miss the days when life was simple&#8221; vom verwöhnten Luxus-Bubi Chris Brown wirken ein wenig unglaubwürdig. Gegen Ende weiß insbesondere die DJ Premier Produktion &#8220;Born In The Trap&#8221; zu gefallen. Die gewohnt harte Drum trifft auf eine emotionale Melodie, die Game&#8217;s Raps unterstreichen, die hier wieder einmal deutlich aufzeigen, wie sehr sich Compton&#8217;s heißestes Eisen im Feuer in den letzten Jahren verbessert hat. Das unglaublich smoothe &#8220;Mama Knows&#8221; überrascht hingegen mit einer Nelly Furtado, die man auf einem Album von Game wohl eher weniger erwartet hat. Außerdem lassen die Neptunes aufhorchen, dass sie nicht nur Party-Banger schmieden können, sondern auch eingängige Sahnestücke. </p>
<p>Der wohl größte Pluspunkt von &#8220;The R.E.D. Album&#8221; ist die viele Abwechslung. Game versucht nicht mehr nur einen auf West Coast Gangsta zu machen, sondern zeigt ein buntes Spektrum an Facetten. Bedauernswert, dass die großartige Qualität mancher Tracks nicht über die komplette Spielzeit anhält, sondern dass sich auch einige mittelmäßige bis schwächere Songs eingeschlichen haben. Fans von Game werden jedoch auf alle Fälle ihre Freude an dieser Platte haben.</p>
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		<title>Kritik &#124; Watch The Throne von &#8220;Jay-Z &amp; Kanye West&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 11:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Jay-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Jay-Z & Kanye West]]></category>
		<category><![CDATA[Kanye West]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-watch-the-throne-von-jay-z-kanye-west/attachment/watch_the_throne/" rel="attachment wp-att-8332"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/Watch_The_Throne-200x200.jpg" alt="" title="Watch_The_Throne" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8332" /></a>Kanye West und Jay-Z können auf eine erfolgreiche gemeinsame Vergangenheit zurückblicken, ein Kollabo-Album ist dabei jedoch ein Novum. Ursprünglich als EP gelpant, wurde aus &#8220;Watch The Throne&#8221; im Endeffekt eine vollständige LP, die in der Standard-Ausgabe mit 12 Songs aufwarten kann, die Deluxe Version bietet neben 4 Bonus Tracks noch einen edlen Papp-Schuber. Bei Zusammenschlüssen von Künstlern mit solch großen Namen entstehen natürlich nicht minder große Erwartungen seitens des Publikums. Allerdings musste man in ähnlichen Fällen auch so manch Ernüchterung hinnehmen (&#8220;Blackout! 2&#8243;). Damit dies dem Werk von Kanye und dem Jigga nicht passiert, wurden mit 88-Keys, RZA, Q-Tip, Swizz Beatz oder The Neptunes viele bekannte Producer engagiert. Checken wir mal, ob es funktioniert.</p>
<p>Was man bei einem Album mit dem Titel &#8220;Watch The Throne&#8221; und zwei selbstverliebten Rappern lyrisch erwarten kann, steht schon im Vorfeld klar: Selbstverherrlichung noch und nöcher&#8230; gähn! Lassen wir uns von diesem Minuspunkt nicht abschrecken und hören in den Opener &#8220;No Church In The Wild&#8221; hinein. Die Produktion hat einen lässigen Touch, gepaart mit einem packenden Rhythmus und ein bisschen Jungle Flavor, der ein paar Tiergeräusche als Highlight vorweisen kann. Neben Jay-Z und Kanye ist auch Newcomer Frank Ocean vertreten, der jedoch nicht sonderlich glänzen kann, insbesondere sein Auto-Tune Part (von wegen &#8220;D.O.A.&#8221;) ist ein Graus. &#8220;Lift Off&#8221; hingegen paart moderne, sehr elektronische Melodien mit barocken Klavierschlägen, kommt insgesamt sehr harmonisch rüber, was nicht zuletzt an Kanye&#8217;s Gesangseinlagen liegt. Verächter von Pop-Rap werden diesem Stück unter Garantie nicht viel abgewinnen können, zumal auch Jay-Z&#8217;s Gattin Beyoncé mit von der Partie ist. Nachdem wir mit &#8220;Niggas In Paris&#8221; einen absoluten Langweiler geboten bekamen, gibt es mit den Tracks &#8220;Otis&#8221; und &#8220;Gotta Have It&#8221; die volle Ladung Samples auf die Ohren. Während das Blues behaftete &#8220;Otis&#8221; den 1967 verstorbenen Otis Redding würdig wieder aufleben lässt, beinhaltet &#8220;Gotta Have It&#8221; die Stimme des legendären James Brown. Die Neptunes setzten wie gewohnt auf massig Synthesizer und einen dicken Beat, der besonders Jay-Z in die Karten spielt.</p>
<p>&#8220;New Day&#8221; stammt aus den Händen von RZA, dem genialen Mastermind des Wu-Tang Clans. Wie häufiger in der Vergangenheit wichen hier die knüppelharten Sounds dem relaxten Melodiengewand. Das Instrumental ist schlicht und einfach eine Wucht, leider wird dieses völlig unnötig von einer furchtbar verzerrten Stimme, die während der kompletten Laufzeit präsent ist, verdorben und fast unerträglich. Das darauffolgende &#8220;That&#8217;s My Bitch&#8221; begeistert dagegen mit elektronischen Klängen, die sich ein wenig nach der 8-Bit-Videospiel-Ära anhören, dazu kommt ein kraftvoller Beat und eine schlicht und einfach coole Gesamtanmutung, bei der die beiden Homies auch mit flotten Raps glänzen können. Fern ab von diesem Glanz zeigt sich das von Swizz Beatz produzierte &#8220;Welcome To The Jungle&#8221;, welches absolut misslungen ist und ein nerviger, penetranter und unmelodischer Song zu Buche steht. Deutlich besser machte es Swizzie da bei &#8220;Murder To Excellence&#8221;. Das besondere an diesem Titel ist, dass er in zwei Teile gesplittet wurde. Der erste, &#8220;Murder&#8221;, bringt Power und Emotion, hat Drive und geht einfach unter die Haut wenn Kanye und Jay-Z über die Gewalt auf den Straßen philosophieren. Der von S1 geschmiedete Part &#8220;Excellence&#8221; ist dank Chipmunk-Stimmen im Background ein wenig kitschig geraten, punktet aber mit dem Gute-Laune-Feeling. Zum Abschluss rechnet Jay-Z auf &#8220;Why I Love You&#8221; mit ehemaligen Weggefährten und Speichelleckern ab. Das Ganze geschieht in Zusammenarbeit mit einem mächtigen und pompösen Stück Musik. Einen besseren Abgang kann man sich wohl kaum selbst bereiten.</p>
<p>&#8220;Watch The Throne&#8221; hat definitiv seine Lichtblicke, allerdings muss auch festgehalten werden, dass Jay-Z und Kanye West unter der Messlatte bleiben, die sie zu ihrer Glanzzeit mit &#8220;The Black Album&#8221; und The College Dropout&#8221; gelegt hatten. Fans der beiden wird dies sicher nicht davon abhalten sich die Platte zu kaufen und Gefallen daran zu finden, als neutraler Hip Hop Hörer hingegen  sollte man sich die Gelegenheit auf ein paar Hörproben nicht entgehen lassen.</p>
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		<title>Kritik &#124; All 6&#8242;s And 7&#8242;s von &#8220;Tech N9ne&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 09:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Tech N9ne]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mittlerweile ein alljährliches Ritual geworden, dass Aaron Yates a.k.a. Tech N9ne mindestens eine Platte veröffentlicht &#8211; die Collabos-Werke einbezogen. Nachdem sich &#8220;K.O.D.&#8221; zumindest in den USA verkauft hat ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-all-6s-and-7s-von-tech-n9ne/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-all-6s-and-7s-von-tech-n9ne/attachment/techn9ne6n7/" rel="attachment wp-att-7890"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/techn9ne6n7-200x200.jpg" alt="" title="techn9ne6n7" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7890" /></a>Es ist mittlerweile ein alljährliches Ritual geworden, dass Aaron Yates a.k.a. Tech N9ne mindestens eine Platte veröffentlicht &#8211; die Collabos-Werke einbezogen. Nachdem sich &#8220;K.O.D.&#8221; zumindest in den USA verkauft hat wie geschnitten Brot und Tech&#8217;s Fans generell hohe Ansprüche haben, liegt die Messlatte für sein jüngstes Werk &#8220;All 6&#8242;s And 7&#8242;s&#8221; selbstverständlich sehr weit oben. Im Vorfeld wurde bereits viel über das Album gesprochen, insbesondere die geplante Gästeliste mit Leuten wie Nicki Minaj, Lil Wayne, Eminem oder Snoop Dogg hatte bei nicht wenigen für etwas Missmut gesorgt, allerdings wurde im Endeffekt nur ein Teil der Ideen in die Tat umgesetzt. Wie das funktioniert und ob Kansas City&#8217;s liebster Sohn eine weitere Perle zu seiner hochkarätigen Discografie hinzugefügt hat, sehen wir jetzt. </p>
<p>Stolze 24 Titel zählen wir auf der Tracklist, wobei natürlich wieder einige Skits mit dabei sind. Etwas schade ist auch, dass Pre-Order, Best Buy und die iTunes-Ausgaben von &#8220;All 6&#8242;s And 7&#8242;s&#8221; insgesamt 7 Bonus Tracks spendiert bekamen, in deren Genuss wir hier nicht kommen. Sei&#8217;s drum. Mit dem ersten Song &#8220;Technicians&#8221;, eine Art Hommage an seine Anhänger, die er der Welt präsentiert. Das Kampfgeschrei, das aus dem Film &#8220;300&#8243; übernommen wurde, kam ja schon früher zum Einsatz, passt hier aber auch wie die Faust aufs Auge, in Kombination mit Tech N9ne&#8217;s zerstörerischem Flow und dem donnernden Beat wird am Ende eine wahre Hymne daraus, der auch Krizz Kaliko mit seinen Parts im Refrain seinen Stempel aufdrücken kann. Auf diesen Kracher zu Beginn folgt mit &#8220;Am I A Psycho?&#8221; gleich das nächste Highlight. B.o.B., der ja sonst eher zur soften Kategorie zählt, produzierte das Stück und ist gleich noch als Feature dabei, zusätzlich ist noch Hopsin mit am Start. Schnell wird klar, dass der Titel des Songs eigentlich nur eine rhetorische Frage ist und mit abgedrehten Verses der drei beantwortet wird. Soundmäßig ein wenig düsterer, aber erneut mit einer unglaublichen Wucht, der man sich einfach nicht entziehen kann. Nach diesem kleinen Einblick in Tech&#8217;s Inneres bekommen wir mit der Single &#8220;He&#8217;s A Mental Giant&#8221; gleich noch passenden Nachschub. Hierzu schaut man sich am besten das Video an, das mit seiner abgedrehten Visualisierung die Stimmung des Songs perfekt einfängt.</p>
<p>Wer nun denkt ein wenig verschnaufen zu können, der hat leider Pech gehabt, den mit &#8220;Worldwide Choppers&#8221; wird der Power-Regler bis zum Anschlag aufgedreht. Aggressive E-Gitarren zieren einen mächtigen Bass, dazu feuern Tech N9ne und seine Gäste Busta Rhymes, Yelawolf, Twista, D-Loc, Twisted Insane, JL, Ceza und Uso einen High Speed Vers nach dem nächsten ab. Dank den europäischen Kollegen Ceza und Uso blieb es diesmal nicht bei der Bezeichnung &#8220;Midwest Choppers&#8221;, allerdings passt &#8220;Worldwide&#8221; bei einem solchen Biest auch gleich viel besser. Einen krassen Kontrast dazu bietet die groovy Gute-Laune-Nummer &#8220;I Love Music&#8221;, die das Album zum richtigen Zeitpunkt ein wenig auflockert. Eine kleine Überraschung erleben wir mit &#8220;Strangeland&#8221; und das liegt weniger am Song an sich, sondern am Producer-Team J.U.S.T.I.C.E. League, das sich ja eigentlich auf sonnigen Florida Hip Hop à la Rick Ross oder Ace Hood spezialisiert hat. Das Stück für Tech N9ne gestalteten sie hingegen mystisch und fast schon märchenhaft, wozu unser Erzähler von seinem selbst kreierten Reich berichtet. Da das den Jungs offenbar so viel Spaß gemacht hat, setzen sie mit &#8220;The Boogieman&#8221; das Konzept fort und liefern ihre Version der Story um den bösen Mann, der unterm Bett lauert. In der Mitte von &#8220;All 6&#8242;s And 7&#8242;s&#8221; finden wir eine Art Porno-Phase, angeführt von dem Song, vor dem es wohl vielen gegraut hat, nämlich &#8220;F*ck Food&#8221;, die Kollabo mit Lil Wayne und T-Pain. Gemeinsam mit seinen Gästen lässt Tech keine Gelegenheit über die Vorlieben beim Schäferstündchen zu philosophieren, da sollte man eine Brise Humor mitbringen. Das eigentlich Verrückte an dem Track: es funktioniert. Besonders T-Pain zeigt auf dem wieder ein wenig dunkler ausgelegten Stück, dass er als Rapper mehr auf dem Kasten hat, als als Sänger.</p>
<p>Leider ist der Rest dieser Phase bei weitem nicht auf dem Niveau, sondern insgesamt recht uninteressant und wird von dem ebenfalls nicht besonders glänzenden &#8220;You Owe Like Pookie&#8221; und dessen unharmonischer Art vollendet. &#8220;So Lonely&#8221; verbindet gekonnt Härte mit Gänsehauteffekten, besonders der Refrain mit Tech&#8217;s aggressiver Performance zusammen mit dem Gesang von Mackenzie, der Tochter von Co-Labelchef Travis O&#8217;Guin. Feature Blind Fury hat gegenüber Tech N9ne deutlich das Nachsehen und passt somit nicht hundertprozentig auf einen Track, in dem es um Alleinstellung im Biz geht, nichts desto trotz hören wir ein großartiges Stück Musik. Ebenfalls sehr schön anzuhören sind die gefühlvollen Songs gegen Ende. Angefangen mit &#8220;If I Could&#8221;, das seiner Familie gewidmet ist, über das chillige &#8220;Love Me Tomorrow&#8221;, das sich mit der eigenen Person beschäftigt, hin zu &#8220;Mama Nem&#8221;, das &#8211; wie der Titel schon erkennen lässt &#8211; an die Mutter gerichtet ist und als Danksagung zu verstehen ist. All diese Titel zeigen die menschliche Seite des Tech N9ne und nicht den Psycho aus dem Strangeland. Nebenbei glänzt Krizz Kaliko, der mit seinen Hooks den Vorstellungen seines Chefs die Krone aufsetzt. Zum Abschluss gibt es mit freaky Klängen einen kurzen Überblick über den freaky Werdegang von Tech N9ne und dessen komplett selbstgeschaffener Karriere, dem sogenannten &#8220;Promiseland&#8221; (feat. Nikkiya Brooks).</p>
<p>Trotz bald 40 Jahren auf dem Buckel zeigt sich Tech N9ne mit &#8220;All 6&#8242;s And 7&#8242;s&#8221; so frisch und energiegeladen wie eh und je. Zwar haben sich bei der langen Tracklist auch schwache Stücke eingeschlichen, insgesamt überwiegen jedoch wieder einmal die Highlights, die in Sachen Text und Sound für Begeisterung bei all seinen Fans unter Garantie sorgen werden und sicher auch noch einige neue hinzugewinnen.</p>
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		<title>Kritik &#124; Hell: The Sequel (Deluxe Edition) von &#8220;Bad Meets Evil&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 10:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Meets Evil]]></category>

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		<description><![CDATA[Royce da 5&#8217;9&#8221; und Eminem &#8211; Bad Meets Evil. Was vor über 10 Jahren so vielversprechend begann, wurde durch den Beef zwischen D12 und Royce zerschlagen. Mittlerweile ist das Schnee ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-hell-the-sequel-deluxe-edition-von-bad-meets-evil/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-hell-the-sequel-deluxe-edition-von-bad-meets-evil/attachment/badmeetsevil/" rel="attachment wp-att-7672"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/badmeetsevil-200x200.jpg" alt="" title="badmeetsevil" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7672" /></a>Royce da 5&#8217;9&#8221; und Eminem &#8211; Bad Meets Evil. Was vor über 10 Jahren so vielversprechend begann, wurde durch den Beef zwischen D12 und Royce zerschlagen. Mittlerweile ist das Schnee von gestern, die Unklarheiten sind beiseite geräumt und Eminem hat seinen Homie samt dessen Crew Slaughterhouse zu Shady Records geholt. Bei der Gelegenheit bot es sich natürlich auch gleich an, Bad Meets Evil aus den dunklen Abgründen des Midwest Raps heraufzubeschwören. Mit dem passenden Titel &#8220;Hell: The Sequel&#8221;, angelehnt an ihr Duett auf der &#8220;Slim Shady LP&#8221;, präsentieren uns die beiden Mit-Dreißiger ihre erste offizielle EP, die hierzulande als Deluxe Edition mit 2 Bonus Tracks auf den Markt kommt. </p>
<p>Nachdem Eminem mit Songs wie &#8220;We Made You&#8221; oder &#8220;Love The Way You Lie&#8221;  nach seinem Comeback die Charts und eine Menge neuer Teenie-Herzen eroberte, fragt man sich vor Einlegen der Disc natürlich, ob &#8220;Hell: The Sequel&#8221; wieder in Richtung Pop-Rap oder Back to the Roots geht. Die Antwort liefert der Opener &#8220;Welcome 2 Hell&#8221;. Havoc von Mobb Deep schmiedete den Beat, der gewohnt düster und penetrant aus unseren Speakern hämmert. Eminem, der die ersten Zeilen vorträgt, packt dazu einen verdammt bissigen Flow aus und zeigt, dass es ihm mit der Bad Meets Evil Reunion verdammt ernst ist. Royce steht dem in nichts nach und bietet wie auf seinen Solo-Platten einen starken Auftritt, der uns Vorfreude auf den Rest der EP macht. Eine Spur melodischer, geht es bei &#8220;Fast Lane&#8221; zur Sache, nichts desto trotz zeigt sich der Song erneut sehr maskulin. Inhaltlich wird geprollt und auf dicke Hose gemacht, was das Zeug hält, zusätzlich verfeinert ein eingesungener Refrain von Sly Jordan das Stück. Die Power des Beginns von &#8220;Hell: The Sequel&#8221; ist also schon wirklich beachtlich, doch Bad Meets Evil steigern sich noch. In &#8220;Above The Law&#8221; mutieren die beiden zum Albtraum des amerikanischen Spießertums, erzählen von ihren Kriminalitäten und zeigen dem Gesetzgeber quasi den Mittelfinger &#8211; wieder einmal machen sie ihrem Bandnamen alle Ehre. Unterstützt wird dies von einem extrem energiegeladenen Instrumental aus den Händen von Mr. Porter, welches mit bombastischen Klängen durch die Anlage donnert und mit zwei aggressiven MCs hinterm Mikro seinen mitreißenden Charm entfaltet. </p>
<p>&#8220;I&#8217;m On Everything&#8221; erinnert ein wenig an Eminems Major Debüt von 1999, als er unverblümt von Drogentrips jeglicher Art berichtete. Auch in diesem Track dreht sich alles um die bewusstseinerweiternden Substanzen und ihre Wirkungen. Musikalisch erwartet uns eine recht schräge Begleitung, der Komiker Mike Epps mit seinem Refrain die Krone aufsetzt. Leider hält sich die bisher recht hohe Qualität der EP nicht konstant von Anfang bis Ende. So wird beispielsweise die recht maue und eintönige Bangladesh-Produktion &#8220;A Kiss&#8221; ziemlich schnell zur Schlaftablette und auch die kitschige Pop-Nummer &#8220;Lighters&#8221; von und mit Bruno Mars will sogar nicht auf ein Werk, das das Wort &#8220;Hell&#8221; in sich trägt, passen. Die Standard-Version der EP erhält ihren Ausklang mit &#8220;Loud Noises&#8221;, bei der Royce&#8217;s Crew Slaughterhouse vertreten ist. Insgesamt liefert das Quintett eine ansprechende Performance und feuert sich die Reime nur so um die Ohren, allerdings basieren ihre Vocals auf einem nicht mehr als durchschnittlichen E-Orgel-Instrumental, das relativ bald seinen Reiz verloren hat. Da wäre deutlich mehr drin gewesen! Glücklicherweise können die Bonus Tracks &#8220;Living Proof&#8221; und &#8220;Echo&#8221; hier wieder einiges glatt bügeln und überzeugen sowohl mit Royce da 5&#8217;9&#8221; und Eminem, als auch mit ihren Beatbastlern Mr. Porter und DJ Khalil.</p>
<p>&#8220;See you in hell for the sequel&#8221; hieß es vor 12 Jahren, nun ist es also tatsächlich dazu gekommen. Trotz des vorangeschrittenen Alters zeigen sich die beiden Rapper aus Detroit engagiert und vor allem so böse wie zu ihrer Blütezeit. Die Qualität ihrer Klassiker &#8220;Nuttin&#8217; To Do&#8221;, &#8220;Bad Meets Evil&#8221; oder &#8220;Renegade&#8221; erreicht &#8220;Hell: The Sequel&#8221; zwar eher selten, trotzdem lässt sich die EP als gelungen bezeichnen und ist damit definitiv eine Empfehlung für alle Fans der beiden, egal ob solo oder in Kombination.</p>
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		<title>Kritik &#124; Pl3dge von &#8220;Killer Mike&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 09:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Killer Mike]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Pl3dge&#8221; veröffentlicht Killer Mike, der sich in den letzten Jahren kurzzeitig in Mike Bigga umbenannte, den dritten und damit finalen Teil der &#8220;I Pledge Allegiance To The Grind&#8221;-Serie. Kleiner ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-pl3dge-von-killer-mike/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-pl3dge-von-killer-mike/attachment/killer-mike-pledge/" rel="attachment wp-att-7522"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/killer-mike-pledge-200x200.jpg" alt="" title="killer-mike-pledge" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7522" /></a>Mit &#8220;Pl3dge&#8221; veröffentlicht Killer Mike, der sich in den letzten Jahren kurzzeitig in Mike Bigga umbenannte, den dritten und damit finalen Teil der &#8220;I Pledge Allegiance To The Grind&#8221;-Serie. Kleiner Unterschied zu den 2006 und 2008 erschienen Vorgängern: das Album erscheint nun neben Mikes eigener Plattenfirma Grind Time Official auch über die des Kollegen T.I., Grand Hustle. Neben dem neuen Geschäftspartner treffen wir auf der Gästeliste auf jede Menge weitere Prominenz aus Atlanta. So sind neben Mikes langjährigem Dungeon Family Kumpanen Big Boi von OutKast auch noch Gucci Mane oder Young Jeezy mit von der Partie. Wer also auf Southern Rap aus Georgia steht, kann sich auf eine Platte ganz nach seinem Geschmack einstellen.</p>
<p>Smiff &#038; Cash, die bereits auf älteren LPs von Killer Mike so manchen Song produziert hatten, lieferten für &#8220;Pl3dge&#8221; erneut einige Beats ab, den ersten zum Opener &#8220;So Glorious&#8221;. Wen oder was Killer Mike so glorious findet, liegt natürlich auf der Hand: sich selbst. Mit scharfem Flow zeigt der mittlerweile 36-jährige Rapper, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und das mit einem Instrumental im Hintergrund, das nicht nach dem typischen Down South Rap kling, sondern trotz des kräftigen Beats dank Pianoloop und Backgroundgesang einiges an Soul mitbringt. 5 Jahre nach &#8220;That&#8217;s Life&#8221; bekommen wir nun den zweiten Teil (feat. Rock D The Legend) zu hören. Killer Mike geht hierbei mit mächtig Wut im Gepäck als eine Art Ghetto Preacher auf die Missstände seines Landes ein. Die musikalische Begleitung fällt dazu recht schlicht aus, lediglich ein treibender Bass, ein paar scharfe Claps und ein sich dauerhaft wiederholendes Vocal-Sample sorgen zwar nicht für megamäßiges Spektakel, dafür für Power. Die Single &#8220;Ready Set Go&#8221; (feat. T.I.) ist bereits schon länger im Umlauf, für alle die sie noch nicht kennen: Es ist ein reiner Club-Track. Zwar bringt er die Boxen ordentlich zum Beben, insgesamt fehlt es jedoch an Abwechslung, sodass der ewig gleiche Sound schon nach der ersten Strophe seinen Reiz verliert. Der Remix, der sich unter den Bonus Tracks befindet, unterscheidet sich bis auf einen Vers von Killer Mike leider nicht merklich davon.</p>
<p>Nachdem wir mit &#8220;Go Out On The Town&#8221; den für Atlanta typischen Trap Style, bei dem sich auch Young Jeezy die Ehre gibt, zu hören bekamen, erwartet uns ein zweiter Part zu &#8220;God In The Building&#8221;. Sein Vorgänger war wohl das größte Highlight auf &#8220;I Pledge Allegiance To The Grind II&#8221;, daher sind die Erwartungen hier natürlich relativ hoch. Und tatsächlich schafft es Killer Mike wieder einen echten Knaller abzuliefern. Der Song sprüht nur vor Soul und Gospel, auch wenn Mike offensichtlich darlegt, dass er kein Chorknabe ist. Seinen Reiz bekommt dieses Stück in erster Linie von seinem emotionalen Touch, doch auch der MC am Mic weiß zu unterhalten. &#8220;Player&#8217;s Lullaby&#8221; zeigt nicht nur Mikes entspannte Seite, sondern auch, dass bei &#8220;Pl3dge&#8221; versucht wurde, ein abwechslungsreiches Album abzuliefern. Wenn man das Lied bildlich beschreiben sollte, so könnte man es mit einem relaxten Sonnenaufgang vergleichen, etwas verträumt, doch immer wieder mit kleinen Höhepunkten bereichert. Insbesondere der Auftritt von Twista, der selbstverständlich einen High-Speed-Rap hinzaubert ist ein Genuss, während der Refrain eine Spur zu schnulzig ausfällt. &#8220;Animal&#8221; entpuppt sich als wahres Biest, den sein Beat pumpt gnadenlos, dazu ein paar dunkle Synthie-Effekte und dazu ein Gucci Mane, dessen langsamer Flow hier wie gemacht ist. Zwar gibt es Tracks dieser Art wie Sand am Meer, Fans dieser Richtung werden dennoch sicher ihre Freude daran haben. Wo es hier noch so hart zur Sache ging, fällt die Schlussphase des Albums wesentlich ruhiger aus. So ist &#8220;Everything (Hold You Down)&#8221; sommerlich relaxt gehalten, &#8220;Follow Your Dreams&#8221; zeigt dagegen starken Hang zum R&#038;B.</p>
<p>Ein Innovationswunder ist &#8220;Pl3dge&#8221; sicher bei Weitem nicht, macht dafür aber größtenteils einen durchaus souveränen und gelungenen Eindruck. Neben den oben angesprochen Highlights wird man mit &#8220;Ric Flair&#8221; oder &#8220;Burn&#8221; noch die ein oder andere Perle finden, die uns bei der ebenfalls vorhandenen Stangenware gerne mal ein Ohr zudrücken lassen. </p>
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		<title>Kritik &#124; Revelation Pt. 1: The Root Of Life von &#8220;Stephen Marley&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 09:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reggae]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Marley & The Wailers]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Marley]]></category>
		<category><![CDATA[Ziggy Marley]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/reggae/kritik-revelation-pt-1-the-root-of-life-von-stephen-marley/attachment/stephenmarley-cd-bew/" rel="attachment wp-att-7257"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/stephenmarley-cd-bew-200x200.jpg" alt="" title="stephenmarley-cd-bew" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7257" /></a>Wie sein älterer Bruder Ziggy droppt auch Stephen Marley im Sommer 2011 ein neues Album. Nach &#8220;Mind Control&#8221; ist &#8220;Revelation Pt. 1: The Root Of Life&#8221; die zweite LP in der Karriere des 39-jährigen Reggae-Musikers. Da der Name Marley ja fast schon ein Gütesiegel für gelungene Sounds ist, sind die Erwartungen an dieses Werk natürlich recht hoch, testen wir doch gleich mal, ob die mit 14 Songs bestückte Platte diesen Stand halten kann.</p>
<p>Als Opener dient &#8220;Made In Africa&#8221;, ein ruhiger und gefühlvoller, aber auch nachdenklicher Einstand, der die traurige Geschichte, aber auch die Liebe zum schwarzen Kontinent aufzeigt. Während die Strophen von Stephen langsam und traurig erscheinen, sind die von Feature Wale mit viel Power und Energie ausgestattet, hinzu kommt noch der Cast of Fela, ein Chor, der dem Ganzen noch zusätzliche Emotion verleiht. Deutlich entspannter sind im Vergleich dazu Lieder wie &#8220;False Friends&#8221; oder &#8220;Break Us Apart&#8221; (feat. Capleton), die im weitläufig bekannten, sehr sommerlichen Reggae-Flavor gehalten sind. Fast das Selbe gilt für &#8220;Can&#8217;t Keep I Down&#8221;, welches jedoch ein gutes Stück flotter durch den Speaker dröhnt und dank viel Mundharmonika-Einsatz zum Garant für gute Laune mutiert. Eine tolle Kombination aus Reggae und R&#038;B erleben wir mit &#8220;No Cigarette Smoking (In My Room)&#8221;. Für einen Lovesong mag der Titel zwar etwas ungewöhnlich klingen, doch wenn man die soften Vibes spürt und dem gelungenen Duett von Stephen Marley und Melanie Fiona lauscht, weiß man, dass hier alles richtig gemacht wurde. </p>
<p>Härter und mit dickem, elektronischen Beat geht &#8220;Jah Army&#8221; etwas in Richtung Ragga und hat eine dicke Portion Wums im Gepäck. Zusammen mit Bruder Damian und Buju Banton zeigt Stephen Marley Loyalität zu Rastagott Jah, wobei besonders die Performances der Gäste mit viel Herzblut und Kraft beeindruckend sind. Der Text zu &#8220;Pale Moonlight&#8221; kommt dem ein oder anderen sicher schnell bekannt vor, denn er stammt ursprünglich von Bob Marleys &#8220;How Many Times&#8221;. Stephens Version ist ein wenig schwungvoller und schöner anzuhören, was insgesamt ein frisches, aber auch gefühlvolles Liebeslied zum Ergebnis hat. Gefühlvoll ist auch bei &#8220;She Knows Now&#8221; das richtige Stichwort. Recht schlicht, eigentlich fast nur auf Akustikgitarren basierend, entfaltet dieses Stück über das gebrochene Herz einer jungen Lady schnell seine traurige Atmosphäre. Nachdem auf &#8220;Selassie Is The Chapel&#8221; (feat. Ziggy Marley) Haile Selassie gehuldigt wurde, beginnt so langsam aber sicher die Schlussphase des Albums. Hier ist besonders &#8220;Working Days&#8221; beeindruckend. Das liegt zum einen an den Lyrics, die den Leuten Kraft geben sollen, aber auch an dem wirklich wunderbaren Instrumental, das sich schnell den Weg in Gehör und Herz bahnt, da dessen Kombination aus Saxophon, Keyboard und Drums schlicht und einfach ergreifend ist. Zwischendurch wird der Takt ein wenig erhöht, immer genau dann, wenn Dancehall-Artist Spragga Benz am Mic steht. Seinen Ausklang erhält &#8220;Revelation Pt. 1: The Root Of Life&#8221; mit einem erneut ruhigen und nachdenklichen Stück, nämlich &#8220;Now I Know&#8221;.</p>
<p>Stephen Marley enttäuscht mit seiner neuen Platte definitiv nicht, besser gesagt: er begeistert. Das Album überzeugt nicht nur durch den Gesang und die Musik, sondern weiß auch mit viel Abwechslung zu glänzen. Egal ob typisch Reggae, ob Lovesong oder Sommerhit, wirklich alles ist dabei und auch alles ist gelungen. Wer also auf die Marleys steht, kommt an &#8220;Revelation Pt. 1: The Root Of Life&#8221; definitiv nicht vorbei.</p>
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		<title>Kritik &#124; Coathanga Strangla von &#8220;Brotha Lynch Hung&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 09:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rap/Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Brotha Lynch Hung]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Brotha Lynch Hung seinen Plattenvertrag bei Strange Music unterzeichnete, gab es nicht wenige, die am Erfolg der Geschichte zweifelten. Als im Frühjahr 2010 &#8220;Dinner And A Movie&#8221; in den ... <a class="meta-more" href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-coathanga-strangla-von-brotha-lynch-hung/">Mehr <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cd-bewertungen.de/reviews/hiphop/kritik-coathanga-strangla-von-brotha-lynch-hung/attachment/blh_coathanga-strangla_cover_web/" rel="attachment wp-att-7120"><img src="http://www.cd-bewertungen.de/wp-content/uploads/BLH_Coathanga-Strangla_Cover_WEB-200x200.jpg" alt="" title="BLH_Coathanga Strangla_Cover_WEB" width="200" height="200" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7120" /></a>Als Brotha Lynch Hung seinen Plattenvertrag bei Strange Music unterzeichnete, gab es nicht wenige, die am Erfolg der Geschichte zweifelten. Als im Frühjahr 2010 &#8220;Dinner And A Movie&#8221; in den Läden stand, verstummten die Kritiker jedoch, denn der Rapper aus Sacramento präsentierte sich so stark wie seit einer halben Ewigkeit nicht mehr. Daher sind die Erwartungen an sein 2011er Werk &#8220;Coathanga Strangla&#8221; natürlich auch ganz andere. Da die ersten drei Strange Music Alben eine Trilogie bilden sollen, überrascht es nicht, dass die neue LP einem ähnlichen Konzept folgt wie der Vorgänger. Wir erleben also erneut eine CD, die man eher als Horror-Hörbuch bezeichnen sollte, mit Songs die aufeinander aufbauen und durch zahlreiche Gesprächspassagen miteinander verknüpft werden. </p>
<p>Nachdem in &#8220;Dinner And A Movie&#8221; Brotha Lynch Hungs selbstkreierter Serienkiller die Bühne betreten hat, geht es nun auf &#8220;Coathanga Strangla&#8221; noch eine Spur intensiver zur Sache, wir werden quasi mit in die Gedankengänge des Kannibalen genommen. Nach dem Intro erleben wir auf &#8220;The Coathanga&#8221; somit das erste Mal, was eben in jenem vorgeht und welche Werkzeuge er so benutzt. Musikalisch wirkt das Ganze wie ein Paukenschlag, den BLH mit seiner kraftvollen und dunklen Art nutzt, um die Eröffnungsszene zu stürmen. Fortgeführt wird dies mit &#8220;Mannibalector&#8221;, das mit langsamen und furchteinflößenden Beat poltert und uns von der Speisekarte des Menschenfressers berichtet &#8211; wer braucht da noch Horrorfilme? &#8220;Sooner Or Later&#8221; beschäftigt sich mit Liebe, besser gesagt um das gebrochene Herz des Coathanga Strangla und die Freundin, die ihn früher oder später um den Verstand bringt. Und was daraus folgt, kann sich wohl jeder denken. Dementsprechend traurig und behäbig kommt der von Piano begleitete Song daher. Im Gegensatz zu den sonst recht böse und unbehaglich klingenden Tracks, kommt &#8220;Red Dead Bodies&#8221; fast schon locker daher, allerdings keinesfalls freundlich. Ein melodischen Zusammenspiel von Streichern und E-Gitarren sorgen dafür, dass man den Titel trotz der erneut harten Texte recht relaxt anhören kann. Brotha Lynch Hung zeigt dazu mit geschickten Tempowechseln im Flow, wie perfekt seine Skills auf das Erzählen von Gruselgeschichten ausgelegt ist und auch Feature G Macc bietet eine ordentliche Vorstellung.</p>
<p>Schon bei &#8220;Dinner And A Movie&#8221; hat Brotha Lynch Hung weitestgehend auf die Hilfe aus dem Strange Music Camp verzichtet und sein eigenes Ding durchgezogen, so auch hier. Chef Tech N9ne darf dennoch nicht fehlen. Seinen ersten von zwei Auftritten hören wir auf &#8220;I C U&#8221;. Inhaltich geht es um das Beobachten des Opfers und den darauf folgenden Überfall, wobei sich insbesondere Brotha Lynch Hung an exzessiver Gewalt erfreut, dass es einem kalt den Rücken hinunter läuft. Die Hintergrundmusik dazu ist ebenso schlicht wie unbehaglich und bedrückend, perfekt für das Feeling. Einen möglichen Hintergrund für all die Taten liefert &#8220;I Don&#8217;t Think My Momma Ever Loved Me&#8221;. Wie man am Titel schon erkennt, dreht sich der Track um die missratene Jugend des Kannibalen und ist damit der wohl traurigste und gefühlvollste Song der Platte. Zu den seichten Melodien kommt noch ein eingesungener Refrain von Mr. Blap, welcher die Emotion noch weiter steigert. Seinen Ausklang findet &#8220;Coathanga Strangla&#8221; mit &#8220;If Happens&#8221;, welches pausenlos mit Waffengeräuschen unterlegt ist und einen ziemlich abgedrehten Refrain sein Eigen nennen kann, außerdem ist Brotha Lynch Hungs nicht minder durchgeknallter Homie First Degree The DE mit von der Partie. Zum Schluss berichten uns BLH und Tech N9ne auf &#8220;Takin&#8217; Online Orders&#8221; noch von ihrem Versandhandel für Menschenfleisch &#8211; welch kranker Abschluss eines verdammt kranken Albums!</p>
<p>Fans von hartem Tobak kommen mit &#8220;Coathanga Strangla&#8221; voll auf ihre Kosten. Lyrics und Beats harmonieren optimal und fesseln bzw. schockieren in Zusammenarbeit noch mal ein Stück mehr, als auf dem letzten Album. Insgesamt also kann man von Brotha Lynch Hungs jüngstem Werk von einem perfekten Horrorcore-Album sprechen, dem vielleicht ein Hauch mehr Abwechslung noch gut getan hätte, das ansonsten aber seinen Job so ausführt, wie man es erwartet. Für Strange Music Fans sei noch erwähnt, dass Big Scoob in den USA bereits seine neue LP &#8220;Damn Fool&#8221; veröffentlicht hat und auch Tech N9ne steht mit &#8220;All 6&#8242;s And 7&#8242;s&#8221; in den Startlöchern.</p>
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